Die Kreispolizeibehörde Borken hat nach einer groß angelegten Schwerpunktkontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze eine positive Bilanz gezogen.
Im Fokus standen Verkehrsverstöße sowie der Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität.
Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg
Unter der Leitung der Polizeiinspektion Osnabrück waren am Donnerstag Kräfte der Bundespolizei, des Zolls, der Landespolizei aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie auf niederländischer Seite die Koninklijke Marechaussee, die Douane und die Landelijke Eenheid Dienst Infrastructur beteiligt.
Die Kreispolizeibehörde Borken unterstützte die Aktion mit mobilen Kontrollen und einer festen Kontrollstelle im Bereich des Grenzübergangs Sandersküper in Ahaus-Alstätte. Ziel der länderübergreifenden Maßnahme war die Bekämpfung von Delikten, die über die Grenze hinweg begangen werden.
Schwerpunkt auf Drogen und Verkehrsdelikte
Im Zuständigkeitsbereich der Polizei Borken überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 60 Fahrzeuge und 63 Personen. Nach Angaben der Behörde wurden bei sechs Personen Verstöße im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln festgestellt. Dabei stellten die Beamten geringe Mengen Drogen sicher und leiteten entsprechende Strafverfahren ein.
Vier Autofahrer standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihnen wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Zudem fertigten die Polizisten sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung und erhoben zwei Sicherheitsleistungen.
Gesuchter Mann festgenommen
Im Rahmen der Kontrolle trafen die Beamten außerdem auf einen rumänischen Staatsbürger, gegen den ein Haftbefehl wegen Betrugs vorlag. Nach Zahlung der vom Gericht festgesetzten Geldsumme durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.
Fazit der Polizei
Die Kreispolizeibehörde Borken bewertete den Einsatz als erfolgreich. Ziel sei es gewesen, Kriminalität im Grenzgebiet wirksam einzudämmen und die Zusammenarbeit mit den niederländischen Partnern weiter zu stärken.



























