Neuer Familienkalender 2026 des Ortsmarketings Raesfeld erscheint zum Adventsmarkt
Zum Jahresende veröffentlicht das Ortsmarketing Raesfeld traditionell seinen Familienkalender. In diesem Jahr wurde der Kalender 2026 von zwölf Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohngruppe für betreutes Wohnen für Menschen mit Handicap der Lebenshilfe in Raesfeld kreativ gestaltet. Sie setzten ihre Ideen mit viel Engagement um und freuen sich schon jetzt auf die Veröffentlichung.

Kreatives Projekt der Lebenshilfe-Wohngruppe
Für das diesjährige Kalenderprojekt holte sich das Ortsmarketing Unterstützung von der Lebenshilfe Raesfeld. Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings und Mitinitiatorin des Projekts, erklärte ihre Motivation: „Ich habe die Lebenshilfe gewählt, weil ich auch Menschen mit Behinderung sichtbar machen wollte.“
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten mehrere Wochen an den Bildern und sind stolz auf ihre Ergebnisse.

Bunte Bilder und viel Kreativität
Auch Jonas Kemper war am Projekt beteiligt und steuerte ein eigenes Bild bei. „Ich habe mit Wasserfarben gemalt. Es soll einen Wald darstellen“, erzählte er. Auf die Frage, ob ihm die Aktion gefallen habe, sagte Jonas: „Doch, war mal was anderes – hat auf jeden Fall Spaß gemacht.“
Besonders freut er sich, dass die Ergebnisse nun auch öffentlich präsentiert werden: „Ja, das finde ich gut. So bekommen alle, die mitgemacht haben, auch ein bisschen Anerkennung.“

Humorvolle Spitze zur Mülltonnen-Kritik
Im vergangenen Jahr hatte das Ortsmarketing Raesfeld den „Lümmelorden“ vom Karnevalsverein erhalten, weil die abgebildeten Mülltonnen im Kalender als zu klein kritisiert worden waren. Mit einem Augenzwinkern kommentierte Maria Kowalski diesmal:
„Die Mülltonnen sind so groß – oder die Lupen sind dabei.“

Veröffentlichung vor dem Adventsmarkt
Der neue Kalender des Ortsmarketings soll rechtzeitig vor dem Adventsmarkt erscheinen – rund eine Woche vorher. Damit möchte das Ortsmarketing gemeinsam mit der Lebenshilfe den Besucherinnen und Besuchern ein besonderes Angebot machen und gleichzeitig die Arbeit der Beteiligten sichtbar machen.
Austausch beim monatlichen Runden Tisch
Am Dienstag nahm Maria Kowalsky auch am monatlichen Runden Tisch der Lebenshilfe teil, der seit rund einem Jahr gemeinsam mit Aktion Mensch im Haus der Lebenshilfe stattfindet. Hier treffen sich regelmäßig Bewohner, Angehörige, Unterstützer und Interessierte, um sich auszutauschen und neue Ideen einzubringen.
Die Resonanz sei bislang sehr positiv. „Die Türen sind hier immer offen. Ich habe noch nie erlebt, dass eine Tür geschlossen war. Der runde Tisch ist ein großes Kommen und Gehen. Hier setzen sich ständig neue Leute dazu, weil sie davon gehört haben. Das ist so schön zu sehen“, so Höing.
Kooperation mit Aktion Mensch
Seit rund einem Jahr arbeitet die Lebenshilfe eng mit Aktion Mensch zusammen. Hanna Höing, die das Projekt gemeinsam mit Justin Woeste von der Lebenshilfe begleitet, berichtete: „Die Lebenshilfe hat offiziell einen Antrag an die Aktion Mensch gestellt und dadurch ist die Kooperation entstanden. Uns war es wichtig, Menschen mit Beeinträchtigungen hier gut in den Ort einzugliedern und eine starke Gemeinschaft zu schaffen.“
Die Kooperation mit Aktion Mensch entstand durch einen offiziellen Antrag der Lebenshilfe. Ziel sei es, Menschen mit Beeinträchtigungen besser in die Dorfgemeinschaft zu integrieren und eine starke Gemeinschaft aufzubauen.
Immer offene Türen
Hanna Höing betonte dabei noch einmal die besondere Bedeutung des Projekts:
„Die Türen sind hier immer offen. Ich habe noch nie erlebt, dass hier eine Tür geschlossen war. Der runde Tisch ist ein buntes Kommen und Gehen. Es setzen sich immer wieder neue Leute dazu, die davon gehört haben. Das ist so schön zu sehen.“




























