Start31 FragenRaesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten: Digitale Verwaltung und Ausbau (14)

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten: Digitale Verwaltung und Ausbau (14)

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Weiter geht es mit der Frage an die Kandidaten mit: Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung und wie sollen Sie deren Ausbau vorantreiben? Es antworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Dirk Kuhmann

„Die Verwaltung sieht sich aktuell und in Zukunft erheblichen Anforderungen und Herausforderungen ausgesetzt. Nicht nur der Fachkräftemangel wird die Arbeit in der Verwaltung zukünftig stark verändern. Auch die Digitalisierung und die finanziellen bevorstehenden Herausforderungen werden die Verwaltung in einem bisher nicht gekannten Ausmaß fordern.

In Bezug auf die Digitalisierung der Verwaltung möchte ich bereits begonnene verwaltungsinterne Prozessabläufe weiter digitalisieren und die Ausweitung der digitalen Angebote für die Bürgerinnen und Bürger vorantreiben.

Ferner sollen Anträge, soweit wie möglich, medienbruchfrei angeboten und gestellt werden können. Hierzu könnte auch die Aufstellung eines Selbstbedienungsterminals vor dem Rathaus beitragen. Mit Hilfe dieses Terminals bzw. Automaten können Verwaltungsdienstleistungen auch außerhalb der Öffnungszeiten bzw. rund um die Uhr digital in Anspruch genommen werden.

Gleichzeitig dient der Terminal als Abhol- und Übergabestation, an der die Bürgerinnen und Bürger verschiedene Dokumente, wie z. B. einen neuen Personalausweis, 24 Stunden / 7Tage in der Woche abholen können. Selbstverständlich soll der bisherige Gang ins Rathaus und der persönliche Kontakt mit Verwaltungsmitarbeitenden auf jeden Fall weiterhin möglich sein. Ich möchte aber zu den bisherigen Möglichkeiten ein weiteres Angebot schaffen, um die Verwaltung den Menschen näher zu bringen und einen Mehrwert für die Menschen zu schaffen.

Digitalisierung heißt für mich auch, sich mit KI/Künstliche Intelligenz zu beschäftigen und sinnvoll in die Verwaltungsarbeit zu integrieren. Auch, um zu einem Teil dem Fachkräftemangel zu begegnen. Die Interkommunale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Digitalisierung der Verwaltung ist für mich ebenfalls ein wichtiger Baustein.“


Johannes Ostermann

„Die Verwaltung in Raesfeld muss digitaler, moderner und bürgernäher werden. Lange Wartezeiten, Papierformulare und komplizierte Abläufe sollen der Vergangenheit angehören. Ich setze mich für mehr Online-Dienstleistungen ein: digitale Anträge, Formulare und Bescheinigungen, Terminbuchungen online, flexibel und einfach. Die Gemeindehomepage soll noch übersichtlicher, verständlicher und für alle gut nutzbar sein. Digitalisierung muss alle mitnehmen. Deshalb sind Schulungen und Beratungen für Bürger geplant, die Unterstützung im Umgang mit digitalen Angeboten benötigen. Mein Ziel ist eine effiziente, offene Verwaltung, die digital und vor Ort gut erreichbar ist und echten Bürgerservice bietet.“


Andreas Erzkamp

„Digitale Angebote sollen Behördengänge vereinfachen, aber ich werde darauf achten, dass niemand – vor allem ältere Mitbürger – abgehängt wird. Deswegen muss es bei aller Digitalisierung immer noch ein Recht auf analogen Zugang geben, solange er benötigt wird.“


Jonathan Schmidt

„Der Ausbau ist unerlässlich. Je mehr online möglich ist, desto besser. Ohne den persönlichen Kontakt zu vernachlässigen. Ich werde die IST-Situation aufnehmen und Verbesserungen prüfen. Da lohnt sich der Blick auf andere Gemeinden, um sich Tipps, Ratschläge und vor allem Erfahrungswerte einzuholen. Ein Selfdesk im Rathaus ist zum Beispiel denkbar. Ich werde das Rad nicht neu erfinden, jedoch birgt ein neuer Blickwinkel aus der Wirtschaft enormes Potenzial.“


Morgen ist Halbzeit, und es geht dann weiter geht es mit der Frage: Wie wollen Sie das Ehrenamt, Vereine und das kulturelle Leben in Raesfeld stärker unterstützen?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

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