Weiter geht es mit der Frage: Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern? Die Fragen beantworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).
In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Kultur, Ehrenamt und Vereinsleben
Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern?
Dirk Kuhmann
Gerne würde ich an dieser Stelle die Menschen mitnehmen und sie fragen, welche Ideen sie haben und wo der sogenannte Schuh drückt. So entsteht ein partizipativer Prozess an dessen Ende ein Ergebnis entsteht, das zielgerichtet alle Generationen anspricht. Es geht in unserem Ort doch auch darum, die Menschen aller Altersklassen zusammenzubringen.
Der Bürgerpark ist ein gutes Beispiel für ein generationsübergreifendes Projekt und Treffpunkt. Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer, die AWO Ortsverein Raesfeld oder das Bildungswerk Raesfeld, um nur auszugsweise einige Beispiele zu nennen, leisten an dieser Stelle sehr gute Arbeit. Sie gilt es auch weiterhin zu unterstützen. Gleichfalls ist auch die bisher sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Verwaltung mit der KORTE-Stiftung weiter zu pflegen und zu intensivieren.
Der Tiergarten Schloss Raesfeld hat eine besondere Bedeutung für uns alle. Er gilt als Treffpunkt für verschiedenste Unternehmungen aller Altersgruppen. Dieses Areal soll weiterentwickelt werden.
Johannes Ostermann
Mir ist wichtig, dass sich Menschen aller Altersgruppen bei uns wohlfühlen und begegnen. Generationenübergreifende Projekte und Treffpunkte sind dafür besonders wertvoll. Wir setzen uns dafür ein, dass es in Raesfeld, Erle und Homer offene Treffpunkte für Jung und Alt gibt, wie Mehrgenerationenplätze, Bürgergärten oder Bewegungsangebote im öffentlichen Raum.
Ob Jugendhaus, Bürgerpark oder Sportanlagen – wir möchten, dass solche Räume von Gruppen verschiedenen Alters gemeinsam genutzt und gestaltet werden. Für Projekte wie Repair-Cafés, gemeinsame Freizeitangebote oder Bewegungsrunden bieten wir Unterstützung bei der Organisation. Wir möchten das Ehrenamt durch eine zentrale Ansprechperson für Ehrenamtliche stärken, die Ideen bündelt, bei der Projektumsetzung hilft und zwischen Interessierten vermittelt.
Wir fördern gezielt neue Mitgliedschaften für Kinder und Jugendliche in Sportvereinen mit finanziellen Zuschüssen. So stellen wir sicher, dass jeder Zugang zu Bewegung, Gemeinschaft und Sport haben kann – unabhängig vom Geldbeutel. Ich möchte außerdem Initiativen unterstützen, die Begegnung zwischen Jung und Alt ermöglichen, wie gemeinsame Workshops, Lesepatenschaften oder generationenübergreifende Veranstaltungen. Auch die Zusammenarbeit zwischen Kitas, Schulen und Senioren wird gestärkt.
Andreas Erzkamp
Ein Mehrgenerationenhaus, gemeinsame Projekte von Kitas und Seniorenheimen und Treffpunkte, die Alt und Jung zusammenbringen.
Jonathan Schmidt
Begegnungen zwischen Jung und Alt z. B. Kita und Betreutes Wohnen sollen gezielt unterstützt werden. Treffpunkte wie das Martinushaus müssen mit Leben gefüllt werden.
Ein Spielplatz nahe des Betreuten Wohnens wäre eine Bereicherung für beide Seiten.
Bei Veranstaltungen wie der „Sommerlaune“ sollte man den älteren Personen mit einem kostenlosen Shuttle Service die Möglichkeit geben, aktiv an diesen Veranstaltungen teilnehmen zu können. Das wäre ein erster Schritt.
Möglich wären auch aktive Aktionen mit den Kitas und Schulen vor Ort. Wie zum Beispiel gemeinsames Gärtnern oder Vorleseaktionen in den Büchereien mit Jung und Alt zusammen.
Weitere Ideen können auch von den Bürgern selbst eingebracht werden.
Weiter geht es mit der Frage 17: Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Raesfeld barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.



























