In der Gemeinde Raesfeld gibt es derzeit insgesamt 22 Altkleidercontainer, die sich auf die Ortsteile Raesfeld (16 Container) und Erle (6 Container) verteilen.
Am kommenden Montag soll der Gemeinderat über das von der Verwaltung vorgeschlagene aktualisierte Standortkonzept entscheiden, das eine Neuausrichtung der Containerstandorte vorsieht. Ziel ist es, eine optimale Steuerung der Sammelstellen im öffentlichen Raum sicherzustellen.
Hintergrund: Einführung des Standortkonzepts 2015
Seit 2015 verfolgt die Gemeinde Raesfeld ein zentral gesteuertes Konzept für die Aufstellung von Altkleidercontainern. Vor der Einführung reichten Antragsteller individuelle Listen mit vorgeschlagenen Standorten ein, was eine einheitliche Planung und Steuerung erschwerte. Durch das Standortkonzept wurden feste Standorte festgelegt, die an die Antragsteller gebunden sind. Dies ermöglicht eine bessere Kontrolle und Wahrung stadtbildpflegerischer Aspekte.
Fortschreibung 2024: Änderungen durch neues Gewerbegebiet
Mit der Erschließung des Gewerbegebiets am Roringskamp ergeben sich Änderungen im Standortkonzept. Der bisherige Containerstandort am Roringskamp soll aufgegeben und durch einen neuen Standort am Schwietering ersetzt werden. Dieser Standort wurde aus mehreren Gründen ausgewählt:
- Verkehrliche Vorteile: Kein Verlust von Parkflächen, keine Beeinträchtigung des Gehwegs.
- Günstige Lage: Der Standort liegt abseits des Verkehrsflusses und ist dennoch gut erreichbar.
Anpassungen an bestehende Standorte
- Leinenweberstraße: Die Container wurden im Zuge der Umgestaltung des Rathausparkplatzes leicht versetzt und befinden sich nun rechts neben dem Friedhofstor.
- Truvenne: Hier wurden die Container im Rahmen der Anlegung eines neuen Sammelplatzes um einige Meter verschoben.
Diese Änderungen wurden in den Standortübersichten entsprechend berücksichtigt.

Kriterien für die Standortbewertung
Die Verwaltung legt bei der Bewertung der Standorte besonderes Augenmerk auf:
- Sicherheit und Verkehrsfluss: Sicherstellung, dass weder Fußgänger noch Fahrzeugverkehr behindert oder gefährdet werden. Der Verlust von Stellplätzen soll vermieden werden.
- Ortsbild: Die Container sollen gepflegt wirken und das Ortsbild nicht beeinträchtigen.
- Bedarfsorientierung: Pro 1.000 Einwohner wird ein Container als ausreichend erachtet. In Raesfeld existiert eine Überdeckung mit einem Container pro 500 Einwohner.
Am Montag wird der Gemeinderat über die Umsetzung des aktualisierten Konzepts entscheiden.



























