StartLandwirtschaftAgrarForum Westmünsterland 2024: Ein starkes Zeichen für die Landwirtschaft

AgrarForum Westmünsterland 2024: Ein starkes Zeichen für die Landwirtschaft

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-Foto-Stephan-Wolfert-WLV

Das diesjährige AgrarForum Westmünsterland in Reken fand mit beeindruckender Besucherzahl statt.

Rund 230 Gäste, so viele wie seit 2019 nicht mehr, folgten der Einladung des Landwirtschaftsverbands, der Landwirtschaftskammer NRW und der Volksbanken im Kreis Borken. Die Veranstaltung am Mittwochabend füllte das RekenForum bis auf den letzten Platz und bot informative Einblicke in aktuelle Themen der Landwirtschaftskommunikation.

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Agrarbloggerin Marie Hoffmann begeistert als Hauptreferentin

Hauptrednerin des Abends war Marie Hoffmann, Deutschlands derzeit reichweitenstärkste Agrarbloggerin. In ihrem Vortrag und der anschließenden Talkrunde unter der Moderation teilt Raimund Stroick sie Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Hoffmann, eine Agrarwissenschaftlerin aus Soest, betonte die Bedeutung einer persönlichen Kommunikation: „Lasst uns den Menschen zeigen, wie wir es machen!“ So können wir der Landwirtschaft ein Gesicht geben.“

Soziale Medien als Werkzeug zur Verbraucheraufklärung

Marie Hoffmann nutzt soziale Medien, um mit ihrer Reichweite von über einer Million Follower die „Verbraucherkommunikation in der modernen Landwirtschaft“ aktiv zu gestalten. Sie zeigten verschiedene Videos ihrer Social-Media-Präsenz und verdeutlichten den großen Vorteil dieser Plattformen: Mit geringem Aufwand lassen sich viele Menschen erreichen. Doch sie warnte auch vor den Tücken der „Filterblasen“ und rief dazu auf, sich aktiv in öffentliche Diskussionen einzubringen.

Eva Tangerding: Landwirtin und Bauernhof-Botschafterin

Neben Marie Hoffmann nahm auch Landwirtin Eva Tangerding aus Rhede an der Talkrunde teil. Tangerding pflegt den direkten Austausch mit Verbrauchern, beispielsweise an Infoständen oder als Botschafterin in Schulen. „Die Aha-Effekte, die Kinder erleben, wenn sie sehen, wie Getreide zu Mehl und Brot wird, sind erstaunlich“, berichtete sie. Die Dankbarkeit der Kinder sei für sie stets motivierend.

Martin Kamperschroer: Innovationen aus der Landwirtschaft

Der dritte Gast der Runde, Martin Kamperschroer, präsentierte seine Ideen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Der gelernte Zimmermann und Gründer von „Naturwerk Borken“ entwickelte Naturbaustoffe aus Hanf und riet der Branche, offen für neue Wege zu bleiben. „Unser Boden kann schonender und vielseitiger genutzt werden als bisher“, erklärte er und hob hervor, dass auch vegetarische und vegane Kunden eine attraktive Zielgruppe darstellen.

Junge Besucher stellen Fragen und zeigen Interesse

Das junge Publikum zeigte großes Interesse und brachte in einer lebhaften Fragerunde vielfältige Perspektiven ein. Anke Knuf von der Landwirtschaftskammer NRW lobte in ihrem Schlusswort besonders das Engagement der jungen Teilnehmer.

Musikalisches Get-Together zum Ausklang

Die Veranstaltung endete mit einem musikalischen Rahmenprogramm der Gescherer Gruppe „Still Mögliche“, während sich die Referenten Zeit für persönliche Gespräche und Erinnerungsfotos mit den Besuchern nahmen.

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