Das Schützenfest in Erle begann traditionell mit einem Gottesdienst in der gut gefüllten St. Silvesterkirche. Von dort ging es weiter zum Ehrenmal, wo eine Kranzniederlegung stattfand.

In diesem Jahr war die Route von der Kirche zum Ehrenmal neu gestaltet worden, und der Spielmannszug Vardingholt-Kirche war erstmals dabei.
Es war der erste öffentliche Auftritt des neuen Präsidenten des Erler Schützenvereins, Andreas Pass. In diesem Jahr war die Route von der Kirche zum Ehrenmal neu gestaltet worden, und der Spielmannszug Vardingholt-Kirche war erstmals dabei.

Rede des Präsidenten
In seiner Rede hob der Präsident besonders den aktuellen Krieg in der Ukraine hervor. Er sagte: „Es wird hier besonders viel über Zahlen gesprochen, unter anderem die hohen Flüchtlingszahlen, Kosten und Waffenlieferungen.“ Pass betonte, dass oft vergessen werde, dass es sich hinter jeder Zahl um Menschen handele. Er fügte hinzu: „Hinter jeder einzelnen Zahl steht ein Mensch, ein Toter, und hinter jedem Toten steht eine Familie, ein Nachbar und ein Teil einer Gemeinschaft.“

Für die Hinterbliebenen sei es egal, zu welcher Gruppe der Verstorbene gehöre – ob Ukrainer, Russe, Palästinenser oder Flüchtling aus Afrika. Pass betonte: „Jede dieser toten Menschen hat eine Familie. Insgesamt 135.000 Tote und 135.000 Schicksale. Zahlen, die wir jetzt nur hören. Denken wir aber an einen lieben Menschen, denken wir an 135.001, und wir sind somit von einer auf die andere Minute mitten im Krieg.“

Festlichkeiten
Nachdem die offiziellen Programmpunkte beendet waren, startete die große Party. Das Fest dauerte bis in die frühen Morgenstunden und war geprägt von einer hervorragenden Stimmung.



























