Die Anregung des FDP-Ortsverbandes Raesfeld zu einer zusätzlichen Einrichtung eines Raesfelder Ausbildungs- und Handwerkermarktes (RAHM), unter Mitwirkung des Ortsmarketing und eine Umsetzung im Spätsommer 2019, war Thema bei der letzten Schulausschusssitzung.
Weiter regte der FDP-Ortsverband an, den Handwerkermarkt/Messe eine Woche vor dem Junggesellenschützenfest durchzuführen und eventuell den Ortsmarketing Raesfeld dabei mit ins Boot zu holen. „Dieses sei allerdings schon wegen des ungünstigen Zeitraums nicht gut“, so Jörg Heselhaus.
Darüber hinaus sei dieses Vorhaben, laut Zeltverleiher nicht möglich, da das Zelt höchstens nur am Wochenende nach dem Schützenfestwochenende genutzt werden könne. Mit Blick auf die Finanzierung des Zeltes belaufen sich die Kosten für die Mitbenutzung des Schützenfestzeltes auf rund 3.500 Euro. Bei einem gesondert für RAHM aufgestellten Zelt, wären mit Kosten von 9.500 Euro plus Kosten für Energie, Öffentlichkeitsarbeit etc. zu rechnen.

Allerdings, so hieß es vonseiten der Verwaltung, existieren von einigen örtlichen Institutionen bereits verschiedene Projekte, den den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern. Prinzipiell begrüßte aber die UWG, dass sich die FDP Gedanken über das Thema mache und bedauerte, dass es in der Alexanderschule keine Berufsausbildungsbörse zukünftig mehr geben wird. Grundsätzlich sei aber auf dieser Idee aufzubauen, so Wilfried Theis (CDU).
Ebenfalls steht Axel Heinz, Leiter der Gesamtschule Borken-Raesfeld dem Vorschlag der FDP grundsätzlich positiv gegenüber.
Zur Sachlage gegen eines zusätzlichen Raesfelder Ausbildungs- und Handwerkermarktes sprechen, so Heselhaus, dass die Bürgerstiftung REH über einen Zeitraum von drei Jahren in der Alexanderschule, ein vom Rotary-Club Lippe-Issel finanziertes Projekt „Jugend-Orientierung-Praktikum, am Start habe.
In dieser Sache werden nun weitere Sondierungsgespräche mit Vertretern der Schule und des Jugendwerks geführt. „Eine solche Veranstaltung steht und fällt natürlich mit der Bereitschaft der Raesfelder Betriebe und Unternehmen, sich dort zu präsentieren“, heißt es vonseiten der Verwaltung und vorschlägt, in Kooperation mit dem Ortsmarketing zunächst das grundsätzliche Interesse der Unternehmer für ein Ausbildungs- und Handwerkermarktes abzufragen. Petra Bosse



























