Die Kirchengemeinde St. Martin hatte zum traditionellen Fastenessen eingeladen.

Rund 180 Liter Erbsensuppe haben die Helfer gegen eine Spende ausgegeben.

Raesfeld. Zum traditionellen Fastenessen hatte die Pfarrgemeinde St. Martin am vergangenen Sonntag eingeladen. Bedingt durch die Coronavirus-Pandemie und die Vorgaben konnte die Suppe jedoch nicht vor Ort verzehrt werden, sondern es gab nur einen Außer-Haus-Verkauf am Kolpinghaus in Raesfeld und an der Kirche in Rhedebrügge.

Margret-Sühling
Mitglieder der Pfarrei St. Martin beim Suppenverkauf (v. l.): Richard Sühling, Paula Nagel und Margret Sühling. Foto: Petra Bosse

Suppe hat einen guten Ruf

Wer nicht rechtzeitig vor Ort war, ging leer aus. Bereits um 12 Uhr war die Erbsensuppe komplett ausverkauft. Rund 180 Liter Suppe von andré Wachtmeister waren gekocht worden, die gegen eine Spende ausgegeben wurden. „Unsere Suppe hat so einen guten Ruf, dass bereits um 10 Uhr die ersten Kunden mit ihren Suppentöpfen vor der Tür standen“, berichtete Mitorganisatorin Margret Sühling. Weniger gekocht als im Vorjahr

Da im vergangenen Jahr so viel Suppe übrig geblieben sei, hätten sich die Organisatoren der Aktion darauf geeinigt, in diesem Jahr weniger zu kochen, erklärte sie.

Der jährliche Verkauf von Erbsensuppe für einen guten Zweck ist eine Aktion der Pfarrgemeinde St. Martin. Das Geld kommt in diesem Jahr den fünf Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Rumänien zugute. Die Schwestern leben in einem Konvent in Schineni, das ist eine der ärmsten Regionen Rumäniens.

Sie unterstützen Familien und Kinder, die dort in den Dörfern leben. Die Schwestern betreiben in der Region unter anderem ein Waisenhaus, einen Jugendtreff und ein soziales Zentrum.

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