Zwölf Stunden Einsatz – Einsatzreicher Tag

Ölspur und Löscharbeiten auf einem Feld – Die Einsatzhäufigkeit der Feuerwehr Raesfeld nimmt zu

Feuerwehr Raeesfeld berichtet:

Am Samstag rückte die Feuerwehr Raesfeld um 15.19 Uhr mit Ihren beiden Löschzügen zu einem Brand an die Möllmannsstegge in Raesfeld aus. Dort brannten eine Ballenpress und ein Ballenwagen. Bedingt durch die schwarze Rauchwolke, war der Einsatzort für die Feuerwehr schon von weiten gut sichtbar.

Am Einsatzort stellte die Feuerwehr fest, dass beide Fahrzeuge brannten und sich darüber hinaus ein massiver Flächenbrand entwickelt hat.

Löschzugführer und Einsatzleiter Siegbert Nagel nahm von vier Seiten einen breiten Löschangriff vor, sodass der Flächenbrand schnell eingedämmt und abgelöscht werden konnte.

Die Feuerwehr lobt besonders das umsichtige Handeln des Landwirtes. Dieser hatte mit einem Grubber eine Schneise um den Flächenbrand gelegte. Damit wurde ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhinder und die Feuerwehr musste „nur“ noch die Reste des Ballenwagens und die Beladung löschen.
Einsatzende 17 Uhr.

 

Ölspur 

Kaum Zeit für eine Pause hatten die Einsatzkräfte, als der LZ Raesfeld erneut um 17 Uhr die nächste Alarmierung der Kreisleitstelle bekam und erneut zu einer Ölspur im Bereich der B224 ausrücken musste.

 

„Hierbei handelte es sich um eine sehr lange Hydraulikölspur, die sich von der Rhader Straße, über die B 224, B70, Heidener Straße bis zum Schulten Matt erstreckte“, so Einsatzleiter André Szczesny.

Aufgrund der Länge wurde der Löschzug Erle nach alarmiert. Aufgeteilt in drei Einsatzstellen musste die Ölspur abgestreut.

Schnelles Reagieren erforderlich

 Hierbei war ein schnelles Reagieren der Feuerwehr erforderlich. Durch das ausgelaufene Hydrauliköl hat sich die Oberfläche der Fahrbahn in eine Rutschbahn verwandelt. Eine gefährliche Sache besonders für Motorradfahrer, die aufgrund des guten Wetters am Samstag zahlreich unterwegs waren.

 

Für den gesamten Streckenbereich musste die Feuerwehr jede Menge Ölbindemittel aufgetragen. Bedingt durch die große Menge musste zusätzliches Ölbindemittel im Laufe des Einsatzes noch von den Kameraden der Feuer- und Rettungswache aus Borken geholt werden.

Spezialfirma für Umwelttechnik

 Mit Absprache der Polizei wurde die B 224 von der Kreuzung in Erle bis zum Kreisverkehr Heidener Straße in Erle halbseitig voll gesperrt. So konnte ein gefahrloses Arbeiten der Feuerwehr gewährleistet werden.

Darüber hinaus musste zur Aufnahme des Ölbindemittels eigens eine Spezialfirma für Umwelttechnik aus Drensteinfurt hinzugezogen werden. Diese reinigte die ca. fünf Kilometer lange Strecke.

Sperrung der B 224 Richtung Erle-Raesfeld um 21.45 Uhr. Foto: Bosse

Erst um 2.45 Uhr konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden und die Polizei die Straße wieder frei geben und die Sperrung aufheben. Nach fast 12 Stunden Dauereinsatz ging damit erneut ein einsatzreicher Tag zu Ende. Text und Fotos: Feuerwehr Raesfeld