Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Borken und Polizei Münster
Bocholt (ots) – Am Mittwochabend (13.01., 19.20 Uhr) brannte an der Werther Straße in Bocholt ein Wohnwagen nieder. Dieser stand auf dem Gelände einer kommunalen Flüchtlingsunterkunft. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Ein Anwohner entdeckte das Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte das Ausbrennen des Wohnwagens nicht verhindern. „Der Wohnwagen stand soweit vom Gebäude entfernt, dass die Flammen nicht auf das Unterkunftsgebäude übergriffen“, erläuterte Oberstaatsanwalt Heribert Beck.

Auf dem Gelände sind mehrere Wohnwagen abgestellt, die der Stadt Bocholt übergangsweise als Unterbringung für Obdachlose und Asylbewerber dienen. Seit mehreren Tagen sind diese jedoch nicht mehr bewohnt.

Um die Brandursache abschließend zu klären, wird heute (14.01.) ein Sachverständiger die Brandstelle untersuchen. „Der Brand ist nach den ersten Untersuchungen der Polizei möglicherweise die Folge eines technischen Defekts. Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber auch eine Brandstiftung mit fremdenfeindlichem Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz des Polizeipräsidiums Münster die Ermittlungen übernommen“, erklärte Beck abschließend.

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