Was kochen wir heute: Soljanka

Soljanka – wie bitte? Wer die „alte DDR“ erfahren hat oder schon häufiger in den östlichen Bundesländern zu Gast war, kennt den Begriff. Soljanka ist ein Standardeintrag auf dortigen Speisekarten und eine leckere, leicht säuerliche Suppe russischen Ursprungs. Hinein kommen reichlich Fleisch- und Wurstreste sowie ordentliche Mengen Spreewaldgurken. Dazu gibt’s Butterstulle (natürlich Graubrot) oder aufgebackene Brötchen – ein schnelles, günstiges Mittagessen, in dem sich hervorragend Fleisch- oer Wurstreste verwerten lassen. Rezept von www.crockpot-rezepte.de – danke!

Soljanka

1 Essl. Öl
200 Gramm Schinkenspeck, geräuchert, gewürfelt
200 Gramm Jagdwurst, in Würfeln
400 Gramm Fleisch, gegart (vom Grillen, Schweinebraten)
4 Zwiebeln, fein gehackt
4 Paprikaschoten, rot, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
4 Gewürzgurken, groß, gewürfelt
150 Gramm Tomatenmark
2 Essl. Ketchup
1 Teel. Sambal Oelek
1 Lorbeerblatt
1 Ltr. Gemüsebrühe (aus Instant)
250 ml Gurkenbrühe
zum Servieren: saure Sahne, Petersilie

Den Speck im Öl anbraten, die gewürfelten Zwiebeln dazu geben und
glasig werden lassen. Wurst- und Fleischwürfel mit andünsten, nach
einigen Minuten auch Paprika und Gurken. Tomatenmark, Ketchup, Brühe
und Gurkenbrühe dazu geben, alles mit Sambal Oelek und eventuell
Salz und Pfeffer abschmecken. Etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Zuletzt die gehackte Petersilie einrühren und mit einem Klecks
saurer Sahne servieren.

Tipp: Soljanka schmeckt aufgewärmt noch besser. Es lassen sich
beliebige Fleisch- und Wurstreste verwenden, also auch Salami,
Wiener Würstchen, Hähnchenbrust. Einfach in mundgerechte Stückchen
schneiden und Würze entsprechend anpassen.

Vorheriger ArtikelGeschichte rund um das Bier -Seminar mit Biersommelier
Nächster ArtikelDarf ich mich vorstellen? Mein Name ist Fitou!
Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein