Voller Saal Brömmel beim Jubiläumsfest Heimatverein Erle

Der Heimatverein Erle feierte am Sonntag in gemütlicher Runde seinen 25-jährigen Geburtstag im Saal von Brömmel-Wilms bei Kaffee und Plätzchen.

Interessiert verfolgten die Besucher die Diaschau vom Vorsitzenden Klaus Werner.
Interessiert verfolgten die Besucher die Diaschau vom Vorsitzenden Klaus Werner.

Heimatvereinsvorsitzender Klaus Werner überraschte die Gäste mit einer Diaschau, zusammengestellt aus einer Vielzahl von Fotos der letzten 25 Jahre. So einige alte Erinnerungen wurden bei dem einen oder anderen wieder geweckt. „Ist das nicht Johannes Kempen? Was war der da noch gutaussehende?“, oder, „da war Hermann Josef Buning auch schon so ein wenig ergraut“, lauteten einige amüsierte Zwischenrufe.

In den 25 Jahren hat sich viel getan im rührigen Vereinsleben des Heimatvereins Erle. Nicht nur, dass bei einigen Mitgliedern die Haare ergraut sind, auch kann der Heimatverein auf jede Menge Aktionen zurückblicken wie zum Beispiel, dass Sorge getragen wurde dafür, dass an Erles schönsten Plätzen Bänke aufgestellt wurden, oder die zwölf Geschichtsstationen sowie die zahlreichen Pflanzaktionen.

Voller Saal beim 25-jährigen Jubiläum Heimatverein Erle
Voller Saal beim 25-jährigen Jubiläum Heimatverein Erle

Die Vogel-, Theater- und Brauchtumsgruppe sorgen auch heute noch für zahlreiche Aktionen. Besonders die Erhaltung der plattdeutschen Sprache und die gute Zusammenarbeit mit der Silvesterschule und ihrer Plattdeutsch AG, hat im Kreis Borken mittlerweile einen Vorbildcharakter erreicht.

Das letzte Großprojekt waren die neuen Mühlenflügel. „Der Heimatverein tut eine Menge und all das würde es ohne den Heimatverein in Erle nicht geben“, so Bürgermeister Grotendorst, der hier nicht nur mit seinem Besuch ein Heimspiel hatte, sondern auch seine Rede, sehr zur Freude von Ingrid Horstmann, Lehrerin, und den Besuchern im Saal, in akzentfreiem plattdeutsch hielt. „Früher habe ich als Kind zwar zuhause immer Platt gehört. Konnte es aber selber nicht sprechen. Irgendwann dann, nach dem dritten oder vierten Bierchen, da konnte ich plötzlich fließend Platt proaten“, setzte lachend Grotendorst hinzu, der zu diesem Jubiläum auch einen Scheck als Geschenk in der Tasche hatte. „Hiermit übergebe ich dem Verein 500 Mark, denn das hört sich mehr an als 250 Euro“, setzte der Bürgermeisterhinzu. „Das Danke sagen ist nicht nur dumm „geproat“, sondern ehrlich gemeint“, fügte Andreas Grotendorst als Schlusssatz seiner launigen Rede hinzu.

Nach all den Regularien ging es dann munter weiter im Saal von Brömmel-Wilms mit Geschichten aus Erle sowie Sketche von „Brejpottspöllers“, welche den launigen Nachmittag vervollständigte.

 

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