Überprüfung durch die Lebensmittelüberwachung

Überprüfung durch die Lebensmittelüberwachung des Kreises Borken ergab:

Zwei Unternehmen im Kreisgebiet hatten in diesem Jahr geschäftliche Kontakte zu niederländischem Fleisch-Großhändler

Kreis Borken (pd). Ein Zwischenhändler (Fleisch-Agentur) und ein fleischverarbeitender Betrieb im Kreis Borken hatten in diesem Jahr geschäftliche Kontakte zu dem niederländischen Fleisch-Großhändler, der in Verdacht steht, Rindfleisch mit Pferdefleisch vermengt und falsch deklariert zu haben. Das ergab jetzt eine Überprüfung der Lebensmittelüberwachung des Kreises, die das Ergebnis nun an das Land NRW weiterleitet.

Der Zwischenhändler hatte rund 100 Tonnen Rinder-Trimmings (Fleisch zur Weiterverarbeitung) unmittelbar nach Skandinavien und Frankreich weiterverkauft. Der fleischverarbeitende Betrieb bezog laut Lieferpapieren rund 4.000 kg hochwertiges Rindfleisch, wie Tafelspitz u.ä., das unmittelbar an Großverbraucher (Gastronomie) und Endverbraucher abgegeben wurde und das somit wohl zwischenzeitlich verzehrt sein wird. Eine Vermengung von Rind- und Pferdefleisch ist hier laut Kreis Borken aber nicht zu erwarten, da das dem Verbraucher bei der Verarbeitung bzw. beim Verzehr des Fleischs auffallen würde.

Darüber hinaus überprüfte der Kreis einen weiteren fleischverarbeitenden Betrieb sowie drei weitere Agenturen. Hier wurden nach bisherigen Ermittlungen keine aktuellen Geschäftsbeziehungen festgestellt.

 

Vorheriger ArtikelEin Himmel zum Küssen
Nächster ArtikelRaesfeld – Dreister Trickdieb
Freie Journalistin und Bloggerin seit 2008. Nah am Menschen, lokal verwurzelt, journalistisch präzise. Ich schreibe über das, was vor der Haustür passiert – unaufgeregt, ehrlich und mit einem Blick für das Wesentliche. Kontakt MAIL redaktion[at]heimatreport.de . Tel.: 02865 9995556. Mailadressen und persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.