einsatzkrafte Weit über hundert Leser aus Nah und Fern haben gestern bei Goggle-search  „Unfall Erle B224“ eingegeben und sind auf meinen BLOG gelangt. Gut für mich! Im Nachhinein fiel mir aber ein, dass hier nicht nur ein junger Toter zu beklagen ist. Als ich um kurz nach 7 Uhr an die Unfallstelle kam, waren dort etlich Einsatzkräfte der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Die jungen Feuerwehrmänner und die diensthabende Polizei wurde an diesem kalten Morgen mit einem Toten konfrontiert, der auf der Straße  vor seinem Auto lag. Ohne lange über Gefühle nachdenken zu dürfen, musste   routinemäßig die Arbeit gemacht werden. Auch ich machte fast automatisch meine Fotos, suchte mir den besten Blickwinkel aus und schaltete die Gefühle aus. Erst zu Hause kamen bei mir die Gedanken auf, dass  hier nicht nur ein Menschenleben zu beklagen ist. Was zurück bleibt ist die Familie des Unfallopfers, die Freunde, aber ich denke auch an die vielen Hilfskräfte. Wie verarbeiten sie diesen Unfall, wie lenken sie ihre Gedanken von dem Schrecklichen ab. Es war ein sonnig, kalter  Wintertag und für die Helfer am Unfallort geht das Leben weiter. Sie  müssen  nach Hause zu ihren Familien,  oder zur Arbeit und müssen zur „Tagesordnung“ übergehen, gleich so,  als wenn nichts passiert ist. So, als wenn es die normalste Sache der Welt ist, mal so eben  einen Toten zu bergen.  Für all die Helfer und Helferinnen sei hiermit mein Dank ausgesprochen, dass sie sich solchen Aufgaben stellen und immer in Bereitschaft sind. DANKE!

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4 KOMMENTARE

  1. Danke Marzena für deine Worte. Nicht nur, dass ein Mensch so sinnlos auf der Straße stirbt ist tragisch, auch das damit verbundene Leid der Angehörigen ist sehr schmerzhaft. Gerade noch zusammen gelacht, geredet und nun kommt dieser Mensch nie wieder zurück!
    Genieße jeden Tag, als wenn es dein Letzter ist! Unser Schicksal ist unergründlich und nicht vorhersehbar, oder planbar!

  2. Hallo!!
    Dierer unfall ist unfasbar!!!
    der anblik von den bilder schmerz hafft für viele,die ihn kannten ,liebten!!
    ich muss sagen ich kannte ihn ,und sein leben liebe!!
    und diesen schmerz was er für manche hinterlassen hat istnicht zu etragen!!
    ich habe hohen respeckt für die helffer die da wahren vor ort !!
    danke

  3. Da ich an diesem Morgen zum Arzt nach Borken musste, war ich noch vor dem Eintreffen der Hilfskräfte wie Feuerwehr, Polizei und Rettungssanitäter an der Unfallstelle. Einer der Fahrer des LKW’s hielt mich an und fragte nach meinem Verbandskasten.

    Lassen die Fotos schon erahnen, wie schrecklich der Unfall war, so wirkt es real noch viel intensiver. Man ist erschüttert, geschockt, fassungslos…und auch hilflos.

    So traurig der Tod dieses jungen Menschen auch ist; den Menschen, die sich solchen Situationen stellen und stets zu Hilfe kommen, sei es nun Feuerwehr, Sanitäter, Ärzte oder Polizei, gebührt mein höchster Respekt und tiefster Dank!

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