Tipps für ein langes Reifenleben.
Bereits ein halbes Bar zu wenig Druck in den Reifen erhöht den Spritverbrauch um bis zu fünf Prozent, sagt der TÜV-Nord.
Nicht nur die Karosserie und der Motor erfordert für eine lange Lebensdauer Wartung und Pflege, dies gilt genauso für die Autoreifen. Die Verbindungsstelle vom Fahrzeug zum Asphalt sind die Reifenräder, um genauer zu sagen: die Fahrzeugreifen. Wer seine Fahrzeugreifen regelmäßig kontrolliert, gelegentlich mal eine Reinigung macht, bekommt somit eine höhere Lebensdauer und auch vor allem mehr Fahrsicherheit.
Ein Autoreifen sollte regelmäßig auf einige Punkte kontrolliert werden und es empfiehlt sich, einen Abstand von 14 Tagen einzuhalten.
Als erstes sollte eine optische Kontrolle der Reifen erfolgen. Hier können erste Schäden an den Reifenflanken und/oder an der Lauffläche entdeckt werden. Ein typischer Reifenschaden an der Flanke kann ein sogenannter „Randsteinschaden“ sein, der durch das Quetschen beim Einparken entsteht. Da durch wird die Stabilität des Reifens beeinträchtigt.
Ein Schaden auf der Lauffläche hingegen kann durch Schrauben, Nägel, Splitter oder ähnliches entstehen. Durch die Sichtprüfung des Fahrzeugreifens kann dieser Schaden entdeckt werden.
Ein weiterer Prüfpunkt an der Lauffläche kann das ungleichmäßige Abriebbild sein. Diese Ungleichmäßigkeit schließt auf ein defektes oder falsch eingestelltes Fahrwerk.
Wichtig ist es auch, dass Augenmerk auf das Profil zu lenken. Bei den meisten Reifen wird am Rand eine Verschleißanzeige vom Herzsteller mit eingearbeitet und kann als optische Hilfe zur Bestimmung der Profiltiefe eine Hilfe sein.
Als Alternative gibt es verschiedene Messgeräte die eine genaue Profiltiefe feststellen kann. Zu beachten ist, dass bei Sommerreifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter und bei Winterreifen eine Mindestprofiltiefe von vier Millimeter gesetzlich vorgegeben ist.
Zu guter Letzt ist der Reifenluftdruck noch zu kontrollieren. Die genauen Angaben, wie hoch der Reifendruck sein muss, kann in der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges nachgelesen werden.
Der Reifendruck sollte immer an den Ladezustand des Fahrzeuges angepasst, denn bei falschem Reifendruck kann es zu unregelmäßigem Abfahren des Reifens kommen. Ein richtiger Reifendruck erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern kann auch den Spritverbrauch senken.
Laut TÜV-Nord dürfen Sie Ihren Reifen ruhig etwas mehr Druck machen: Der Rollwiderstand nimmt deutlich ab, wenn die Reifen mit etwa 0,2 bar mehr Druck gefüllt werden.
Beim Kauf von Neureifen zu Energiesparreifen greifen. Sie reduzieren den Rollwiderstand um bis zu 20 Prozent.
Weitere Fragen in Sachen Reifen beantwortet Ihnen “ Auto-Heßling“, Steinstr. 21 46348 Raesfel-Erle; Telefon: +49 (0)2865 8787. Fax: +49 (0)2865 1777



























