StartKreis BorkenSommerreihe: Naturnahe Gärten – Lebensräume für Igel & Co.

Sommerreihe: Naturnahe Gärten – Lebensräume für Igel & Co.

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Eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme für mehr Artenvielfalt: ein Stück Rasen im Sommer ungemäht stehen lassen.. ©Kreis Borken

Teil I: Inseln für die Natur schaffen – ein Stück ungemähter Rasen im Sommergarten

Kreis Borken. Mit dem Start der Sommerreihe „Naturnahe Gärten – Lebensräume für Igel & Co.“ ruft der Kreis Borken Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer dazu auf, ihre Gärten tierfreundlicher zu gestalten. Die Reihe gibt praktische Anregungen, wie sich mit einfachen Mitteln wertvolle Lebensräume für Kleintiere schaffen lassen – ganz ohne großen Aufwand. Davon profitieren nicht nur Igel, Insekten und Vögel, sondern auch die Menschen selbst: Artenvielfalt wird im eigenen Garten erlebbar.

Einfach, aber wirkungsvoll: Rasen wachsen lassen

Im ersten Teil der Reihe steht eine Maßnahme im Mittelpunkt, die leicht umzusetzen ist und dennoch viel bewirken kann: ein ungemähter Rasenstreifen. Gerade im Sommer sind viele Gärten akkurat gepflegt, doch diese Ordnung bedeutet für Tiere oft einen Verlust wichtiger Rückzugsorte. Wer bewusst einen Bereich im Rasen nicht mäht, schafft eine kleine Oase – eine „Insel der Artenvielfalt“.

Länger gewachsene Grasflächen bieten Schutz vor Sonne, Fressfeinden und Trockenheit. Außerdem können Wildpflanzen zur Blüte kommen und Nahrung für Insekten bereitstellen.

„Jeder Quadratmeter zählt“

„Schon ein kleiner Bereich mit länger stehendem Gras kann einen entscheidenden Unterschied für viele Tierarten machen – besonders in den heißen und trockenen Sommern“, betont Patrick Lückel vom Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken. Jeder Quadratmeter, der wachsen darf, unterstütze die heimische Tierwelt.

Der Appell des Fachbereichs: In diesem Sommer einfach mal einen Teil des Rasens stehen lassen – für Igel, für Insekten und für eine lebendige Gartenlandschaft.

Fortsetzung folgt

Der nächste Beitrag der Sommerreihe erscheint in Kürze. Thema wird dann sein: „Wasserstellen für Tiere anbieten – Was sollte man dabei beachten?“
Weitere Informationen zum Thema naturnahe Gärten gibt es auf der Website des Kreises Borken unter: www.kreis-borken.de/naturgarten

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