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Mittwoch, April 24, 2024
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StartFeuerwehrRund 800 Flüchtlinge in Dorsten wegen Sturmwarnung vorsorglich evakuiert

Rund 800 Flüchtlinge in Dorsten wegen Sturmwarnung vorsorglich evakuiert

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Sammelstelle für Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes auf der Feuerwache Dorsten Hervest. Foto: Petra Bosse

UPDATE: Die Zentrale Unterbringungseinrichtung in Dorsten an der Bismarckstraße ist am Donnerstagabend aufgrund einer Sturmwarnung zeitweise evakuiert worden. Raesfelder Feuerwehr und DRK im Einsatz.

Aufgrund einer Sturmwarnung hat die Bezirksregierung Münster als Betreiberin der Zentralen Unterbringungseinrichtung an der Bismarckstraße am gestrigen Donnerstagabend in Abstimmung mit dem Kreis Recklinghausen entschieden, diese vorübergehend zu evakuieren. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Dorsten (SAE) kam deshalb gegen 19 Uhr in der Hauptfeuer- und Rettungswache zusammen, um den Einsatz in enger Absprache mit Bezirksregierung, Kreis sowie der Feuerwehr und der Polizei zu koordinieren.

DRK-Einsatz-Fküchtlingsunterkunft-Dorsten-Sturmwarnung
Im Einsatz in Dorsten auch das DRK Raesfeld Foto: Petra Bosse

Die knapp 800 Bewohnerinnen und Bewohner, die in den Leichtbauhallen im Marienviertel untergebracht sind, wurden zeitweise an zwei nahegelegenen Standorten untergebracht: in der Neuen Schule und in der von-Ketteler-Schule. Die Marienkirche wurde noch als weitere temporäre Unterkunft eingerichtet, wurde aber nicht benötigt.

Am Abend kam der Krisenstab der Stadt Dorsten zusammen, um das Vorgehen zu beraten. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde die Entscheidung getroffen, die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft zu evakuieren. Die Menschen wurden mit Bussen zur Unterbringung in die Marienkirche, der Von-Kettler-Schule und der Neuen Schule gebracht.

Einsatzbesprechung der Feuerwehr Raesfeld. Foto: Feuerwehr

Die Feuerwehr Raesfeld war in diesem Fall dafür zuständig, den Sammelraum für die Einsatzkräfte zu stellen. Dort haben sie die eintreffenden Fahrzeuge eingewiesen, die Einsatzleitung des DRK bei der Lageerkundung unterstützt und die Einsatzkräfte mit Warm und Kaltgetränke versorgt.

Gegen 2 Uhr konnten die Bewohnerinnen und Bewohner per Bustransfer nach und nach zurück in die Zentrale Unterbringungseinrichtung gebracht werden. Um 3.45 Uhr war der Einsatz beendet. Der Schulbetrieb findet am heutigen Freitag an beiden Schulen statt.

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