Auf neu gestaltetem Abschnitt hat jetzt wieder die Natur das Sagen
Heek (pd). Rund 50 Bürgerinnen und Bürger haben sich am Samstag (25.2.) über die Bauarbeiten an der Dinkel südlich von Heek informiert. Landrat Dr. Kai Zwicker und der Leiter der Unteren Wasserbehörde des Kreises, Stefan Pelz, erläuterten beim „Tag der offenen Baustelle“, warum die Dinkel zwischen Oldemölles Venneken und Gewerbegebiet Düstermühlenweg ein neues Bett erhalten hat.
Der Kreis Borken will dort wieder einen möglichst naturnahen Zustand herstellen. Der Umbau macht zwei Sohlabstürze überflüssig, die für Fische und Kleinlebewesen bisher unüberwindbare Hindernisse waren. Die Gesamtmaßnahme kostet etwa 170.000 Euro. Rund 80 Prozent dieser Summe übernimmt das Land. Eigentümer der betroffenen Flächen sind der Kreis Borken und die Stadt Ahaus. Die Umgestaltung der Dinkel bei Heek ist die erste größere Maßnahme zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Kreis Borken.
Ab sofort hat die Natur an der Dinkel wieder das Sagen. „Sie wird sich den Bereich nach und nach zurückerobern“, erklärt Stefan Pelz. „Die neue, geschwungene Linienführung macht es möglich, dass durch die Eigendynamik des Gewässers naturnähere Strukturen entstehen.“ Um diese Entwicklung zu unterstützen, sind Totholz und andere Stör-Elemente in das neue Flussbett eingebracht worden.
Markus Rottstegge von der Unteren Wasserbehörde erläuterte den Besuchern die konkreten Maßnahmen. Für die Verpflegung sorgte beim „Tag der offenen Baustelle“ der Angelsportverein Heek.



























