„Regionale Speisekarte: So schmeckt das Münsterland!“ veranstaltete Workshop. Auch zahlreiche Teilnehmer aus dem Kreis Borken bei „Gastronomen treffen Produzenten“.

Kreis Borken (pd). Rund 40 Gastronomen und Produzenten der Aktion „Regionale Speisekarte: So schmeckt das Münsterland!“ trafen sich jetzt in Münster zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Mit dabei waren aus dem Kreis Borken Reinhold Anschlag vom SportSchloss Velen, Pia und Annette Enning vom Gasthof Enning, Borken-Weseke, Johannes Finke vom gleichnamigen Bioland-Hof in Borken, Sandra Holtkamp von der Biomolkerei Söbbeke in Gronau-Epe, Markus Lanfer von der Naturtouristik „Hochmooraner Moorschnucken“ in Gescher sowie Dr. Gerd Eckstein, Koordinator des Projektes beim Kreis Borken.

Aus dem Kreis Borken nahmen an dem Workshop in Münster u.a. teil (von links): Markus Lanfer (Hochmooraner Moorschnucken), Pia und Annette Enning (Gasthof Enning, Borken-Weseke), Reinhold Anschlag (SportSchloss Velen) und Johannes Finke (Bioland-Hof Finke, Borken)
Aus dem Kreis Borken nahmen an dem Workshop in Münster u.a. teil (von links): Markus Lanfer (Hochmooraner Moorschnucken), Pia und Annette Enning (Gasthof Enning, Borken-Weseke), Reinhold Anschlag (SportSchloss Velen) und Johannes Finke (Bioland-Hof Finke, Borken)

Nach der Begrüßung und Einführung in das Thema durch Michael Kösters, Vorstand des Münsterland e.V., berichtete Monika Stallknecht von der Geschäftsstelle der Genussregion Niederrhein e.V. über Aktivitäten und Erfahrungen der benachbarten Region Niederrhein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand jedoch der Gedanke der noch besseren Vernetzung zwischen den heimischen Produzenten und den Gastronomiebetrieben aus der Region. Dem wurde nach den Vorträgen auch ausreichend Zeit und Raum gegeben. Viele Produzenten hatten eine kleine Auswahl und Kostproben ihrer jeweiligen Produkte dabei. Die Bandbreite ging vom schmackhaften Münsterländer Bio-Schnittkäse mit dem geheimnisvollen Namen „Wilder Bernd“, der von der Molkerei Söbbeke aus Gronau-Epe neben verschiedenen Bio-Joghurts als Kostprobe angeboten wurden.

Seit 2006 unterstützt die Aktion „Regionale Speisekarte: So schmeckt das Münsterland!“ regionale Vielfalt auf dem Tisch. Aktuell beteiligen sich rund 40 Gastronomiebetriebe und 90 Produzenten, um gemeinsam die kulinarische Identität des Münsterlandes zu profilieren und erlebbar zu machen. Die heimischen landwirtschaftlichen Produzenten liefern dabei einen wichtigen Beitrag für eine regional und saisonal ausgerichtete Küche. Die Gastronomen verstehen es vorzüglich, kreativ und geschmackvoll die Produkte zu verarbeiten. Die Aktion möchte eine Plattform bieten, dass sich die Partner aus der Landwirtschaft, dem verarbeitenden Lebensmittelgewerbe und der Gastronomie noch besser kennenlernen und voneinander profitieren.

Die Aktion „Regionale Speisekarte“ soll zudem die in unserer Region lebenden Menschen anregen, die eigenen Konsumgewohnheiten zu hinterfragen, verstärkt auf heimische Waren zurückzugreifen und noch stärker als bisher mit lokalen Dienstleistern zusammenzuarbeiten. So wird bewusst, dass regionale Anbieter Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort nachhaltig sichern. Die Belebung regionaler Wirtschaftskreisläufe erzielt Wertschöpfungseffekte in der gesamten Region. Durch die direkte Kooperation zwischen landwirtschaftlichen Betrieben und gastronomischen Einrichtungen aus der Region wird zudem eine hohe Transparenz ihrer Produkte und Angebote garantiert. Dies ist auch das erklärte Ziel und die Philosophie der münsterlandweiten Aktion www.muensterland-speisekarte.de.

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