Regierung ermöglicht Fracking im Münsterland

Arndt-Brauer_IngridArndt-Brauer (SPD) will Fracking aktuell nicht erlauben

Kreis Borken (pd). Der Bundeswirtschaftsminister Rösler und der Bundesumweltminister Altmaier wollen Fracking unter bestimmten Auflagen zulassen. So soll es keine Erschließung in Trinkwasserschutzgebieten geben. „Solange die negativen Auswirkungen des Frackings nicht geklärt sind, können wir es in keinem Fall erlauben“, erklärte die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer.

Der FDP und Rösler wirft Arndt-Brauer vor, dass sie beider Diskussion um ein Frackinggesetz als Sprachrohr von BASF und Exxon Mobile aufgetreten sind und den Schutz des Bürgers und der Umwelt hintenangestellt haben. So spreche Rösler noch immer von „erheblichen Chancen“ durch das Fracking „Von der Kanzlerin gibt es, wie in so vielen anderen Fällen, keine Stellungnahme“, sagte Arndt-Brauer, „dabei erwarten gerade die Bürger im Kreis Steinfurt eine klare Auskunft“, so die Sozialdemokratin weiter.

Arndt-Brauer erklärte, dass das Verbot von Fracking in Trinkwasserschutzgebieten eine Mogelpackung sei. „Eine Durchführung des Frackings in Trinkwasserschutzgebieten war bereits vor der Einigung Altmaiers und Röslers verboten“, machte die SPD-Politikerin deutlich. „Die SPD will kein Fracking, wenn Risiken für Mensch und Umwelt nicht auszuschließen sind“, so Arndt-Brauer abschließend.