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Bis auf eine Gegenstimme (Friedel Sebastian CDU) stimmte der  Raesfelder Planungsausschuss dem Bauvorhaben für ein neues Ärztehaus in Erle, an  der Silvesterstraße, am Donnerstag zu.

„Dieser Standort im Erler Dorfkern ist perfekt geeignet für eine geschäftliche Nutzung“, bestätigte Bürgermeister Udo Rößing entgegen der Skepsis und Zweifel einiger Ratsmitgliedern,  ob mit dem Neubau tatsächlich ein neues Angebot für Erle geschaffen wird.

Um den Patienten eine modernere Diagnostik zu bieten und  um gleichzeitig die Ärzte  am Standort Erle erhalten zu können, war es nötig, ein größeres Ärztehaus zu bauen. So entsteht für die Ärzte ein attraktiveres und moderneres Arbeitsumfeld, wodurch die Arbeitsabläufe erleichtert werden, was wiederum den Patienten zu Gute kommt. Weiterhin steht die Verhandlung mit einem Physiotherapeuten vor dem Abschluss, der mit einem umfangreichen Angebot, wie zum Beispiel Reha-Maßnahmen, Muskelaufbauprogramme und Massagen, die eine weitere Bereicherung im  Gesundheitswesen für den Ort darstellt. Da die jetzige Apothekerin in den wohlverdienten Ruhestand geht, wird der Apotheker Manninger dort eine zweite Apotheke eröffnen.

Der Hof Böckenhoff bleibt natürlich in seinem jetzigem Ursprung  erhalten. Es handelt sich bei dem Abriss lediglich um eine baufällige Scheune entlang des Supermarktes (siehe Foto). Der Bauherr erhofft sich durch den Bau, die Wohnqualität und die Versorgung der Erler Bürger zu verbessern.

„Schön wäre es noch, das rundum Gesundheitsangebot durch einen Ergotherapeuten erweitern zu können“, so Johannes Böckenhoff.

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7 KOMMENTARE

  1. Das neue Ärztehaus übernimmt den Abschluss an Stelle des verfallenen Gebäudes und hat vom Dach her den gleichen Scheunencharakter wie die vorhandene Scheune und der Stall, der Supermarkt, die Sporthalle und auch die Volksbank. Somit dürfte nach Fertigstellung der Hof wieder den üblichen Abschluss haben. Alles andere ist Zukunftsplanung, die der Bauherr auch nicht alleine realisieren will und kann. Bei all den Planungen wird die Gemeinde mit einbezogen.

  2. celwie >Wenn du noch weitere Fragen hast, dann wende dich vertrauensvoll an mich :-).

    Gerne! Du sitzt ja an der Quelle.

    Klar, Du musst Werbung für Deinen Arbeitgeber machen, aber die Ruhr-Nachrichten sind bis heute noch nicht dafür bekannt, das sie Mist schreiben im lokalen Teil. Deshalb meine Frage, that’s it. Was RN vs. BZ angeht, 40 Jahre ist eine lange Familientradition, die man nicht so einfach ablegt.

    P.S. Da Du ja an der Quelle arbeitest: Könntest Du die Online-Redakteure darum bitten, etwas mehr Sorgfalt dabei zu zeigen, wenn es darum geht, Artikel über Raesfeld nicht unter „Reken“ einzuordnen? ;-)))

    Hm, ich persönlich finde es sehr schade, wenn beide Gebäude abgerissen würden. Ich bin durchaus der Meinung, das damit der höfische Charakter, der urige Charakter, der dörfliche Charakter damit zerstört wird. Der Hof Böckenhoff ist bis heute in meinen Augen der letzte Hof, der auch touristisch wirklich was her macht. Vor allem in Hinblick darauf, das dort nun auch ein Maibaum aufgestellt werden wird.

    Ok, Herr Maninger-Imping ist nicht Frau Medejs Sohn. 🙂

    Was die Eigentumsfrage des aktuellen Ärztehauses angeht: Frag drei Erler, Du wirst vier Antworten bekommen. Und mind. fünf Gründe, warum es ein neues Ärztehaus geben wird. Das ist halt der Klatsch und Tratsch in Erle, ich kann da auch nicht für, Celawie.

    Die Buschtrommeln sagen ja, das die Brand-Erben nicht bereit sind, zu verkaufen. Sie sagen auch, das die Kegelbahnen bis unter dieses Grundstück verlaufen. Wird sicherlich eine Interessante Sache, das so zu verkaufen. 🙂

    Fragen an Dich? Gerne! Dafür sind wir doch alle hier, oder nicht? 🙂

  3. Ich weiß gar nicht, was daran so schwer zu verstehen ist!? Wenn ICH schreibe, die baufällige Scheune (siehe Foto), dann wird es auch die baufällige Scheune sein. Egal was die RN schreibt! (ließ die BZ, da steht es zwar knapp, aber richtig drin).Das neue Haus soll so konzipiert werden, dass ggf. später eine zusätzliche Ergänzung vorgenommen werden kann und der Aufzug dann als Bindeglied zwischen den zwei Häusern fungieren wird.
    Der Apotheker Manninger macht neben seiner Apotheke in Raesfeld eine zweite Apotheke nach dem neusten Standard in Erle auf. Er ist nicht der Sohn von Frau Medej!!!!
    Was der Eigentümer mit den alten Praxisräumen macht und plant, das kann ich dir nicht beantworten. Da müsstest du schon den Eigentümer fragen!
    Soviel ich weiß, gehört der Gemeinde der alte Hof von Heidermann. Aber solange die Grundstücksverkäufe mit dem Brandhaus und dem Schneemannhaus nicht geregelt sind, wird sich da im Moment auch nicht viel tun.
    Wenn du noch weitere Fragen hast, dann wende dich vertrauensvoll an mich :-).

  4. Ja, was denn nun? Hier schreibst Du, das „lediglich eine alte, baufällige Scheune“ abgerissen wird, die Dorstener Zeitung meldet dagegen „Zuvor wird dafür der Viehstall abgerissen, die benachbarte Scheune soll später in einem zweiten Schritt weichen, wenn auch für dieses Projekt Investoren gefunden sind.“

    Leider schweigt sich die RN über dieses „zweite Projekt“ aus, allerdings meldet sie, das der Rat einige Bedenken gegen die Gestaltung eines Verbindungstraktes zwischen dem Ärztehaus und dem dann, wenn die Scheune (an der Silvesterstrasse) abgerissen würde, entstehenden Projekts.

    Soll das Ärztehaus in zwei zeitlich unterschiedlichen Bauabschnitten in zwei unterschiedlichen Gebäude realisiert werden?

    Eine weitere Frage: Du schreibst, das Frau Madej in den Ruhestand geht, aber auch, das der „Apotheker Manninger dort eine zweite Apotheke eröffnet“. Also doch zwei Apotheken direkt nebeneinander? Oder ist Herr Manninger der Sohn von Frau Medej, der laut den Erler Buschtrommeln die Apotheke seiner Mutter übernehmen soll?

    Was wird aus den Praxisräumen des bestehenden Ärztehauses? Möchte der Eigentümer dort wieder Dienstleistungen ansiedeln oder wird es zu Wohnraum umgestaltet?

    In der RN steht, das die Gemeinde selber gerne etwas am Höltingswall 10 realisieren möchte. Weist Du zufällig, um was es sich da handelt? Pieper ist Haus Nr. 15, kann es sein, das die 10 einer der beiden verlassenen Höfe hinter Rüb ist?

    So, kläre uns unwissende Dörfler auf, Celawie! 🙂

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