Licht wird mit Laser hergestellt – Glasfaserland Raesfeld und Erle

„Point of Presense“, oder kurz „POP“ genannt aufgestellt

In Raesfeld und Erle sind nun die Serverstationen, sprich „Point of Presense“, oder kurz „POP“ genannt, für die neuen Glasfaseranschlüsse aufgestellt worden. „Geschafft, wir werden jetzt Glasfaserland“, freute sich Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Während es in Raesfeld am Morgen recht zügig mit den Aufstellarbeiten an der Sebastianschule ging, verzögerte sich der Aufbau in Erle um eineinhalb Stunde. Ein PKW versperrte die Einfahrt in die Schulstraße, so dass dort für den LKW mit seiner 25 Tonnen Last kein Durchkommen war.

Glücklich, dass es so gut mit dem Aufstellen der Serverstationen in Raesfeld und Erle geklappt hat sind Ronald Rodriquez, Bauleitung Deutsche Glasfaser, Holger Lordieck, stell. Bürgermeister, der 1. Beigeordneter Martin Tesing sowie Bürgermeister Andreas
Glücklich, dass es so gut mit dem Aufstellen der Serverstationen in Raesfeld und Erle geklappt hat sind Ronald Rodriquez, Bauleitung Deutsche Glasfaser, Holger Lordieck, stell. Bürgermeister, der 1. Beigeordneter Martin Tesing sowie Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Rund 72 000 Euro teuere Häuser
Die sechs Meter langen und 2, 50 Meter breiten unterkellerten POP Stationen werden, wenn sie ihren Betrieb aufgenommen haben, regelgerechte Hightech-Häuser sein. Sie beinhalten neben den sogenannten „Patchleisten“für die Glasfaseranschlüsse, ein Notstromaggregat für eine Überbrückung bei Stromausfall für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Für optimale Temperaturbedingungen von zehn bis 35 Grad sorgt eine Lüftungsanlage, ein Bewegungs- und ein Rauchmelder sowie eine Sonde für eventuell eintretendes Wasser gehören ebenfalls zum Equipment dazu.

Gemeindevertreter, Mitarbeiter der der Deutschen Glasfaser und Anwohner freuen sich, dass es, trotz zeitlicher Verzögerung, mit dem Aufstellen des Servers in der Schulstraße in Erle so gut geklappt hat.

Licht kommt über eine Fernstrecke
„Interessant ist, dass über nur zwei Fasern das Licht über eine Fernstrecke nach Raesfeld in den Hauptserver kommt. Von dort aus wird das Licht weiter in den Server nach Erle geschickt und anschließend in die einzelnen Haushalte weitergeleitet“, so Mirko Tanjsek, von der Deutschen Glasfaser.
Das Licht für alle Glasfaserleitung wird in Carrier-Hotels erzeug.  „Das Licht wird von Lasergeräten erzeugt und ist für das menschliche Auge nicht sichtbar. Diese Hotels stehen unter anderem in Düsseldorf, Frankfurt und München und sind international verknüpft“, erklärt Bauleiter Ronald Rodriquez.

Gespannt verfolgten Martin Tesing, 1. Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld ( li.), Bürgermeister Andreas Grotendorst (2. v.l.) sowie Ronald Rodriguez, Bauleitung (re.), dass in die Erde setzen des Servers in Erle auf der Schulstraße an der Silvesterschu
„Ich bin nun sehr erleichtert, dass es hier bei uns in der Gemeinde geklappt hat. Ich denke, dass wir zukünftig ohne so eine moderne Technik, auch hier im ländlichen Raum, nicht mehr klar kommen“, so Holger Lordieck, Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.
Die „Deutsche Glasfaser“ rechnet damit, dass im Mai 2016 die ersten Anschlüsse in Raesfeld und Erle aktiviert werden können.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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