StartGemeinde RaesfeldRaesfeld entwickelt zukunftsorientiertes Klimaschutzkonzept

Raesfeld entwickelt zukunftsorientiertes Klimaschutzkonzept

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Die Gemeinde Raesfeld entwickelt aktuell ein Klimaschutzkonzept. In einem ersten Schritt findet eine sogenannte Fokusberatung statt, bei der die Schwerpunkte des Konzeptes erarbeitet werden.

Die ersten Zwischenergebnisse wurden am Montag in der Bau- und Umweltausschusssitzung präsentiert.

Im Rahmen eines Workshops im Dezember haben Politik, Verwaltung und das beauftragte Beratungsbüro BAUM Consult aus Hamm eine Bestandsanalyse durchgeführt und erste sowie Ziele für das zukünftige Klimaschutzkonzept besprochen. In der Sitzung stellte Phillip Mihajlovic, Projektleiter der BAUM Consult GmbH, die Ergebnisse des Workshops vor.

Mihajlovic betonte, dass Raesfeld herausragende Stärken im Bereich Klimaschutz habe, wie eine finanzielle starke Gemeinde und landwirtschaftliches Flächenpotenzial. Eine Schwäche sei allerdings der ÖPNV, und die Gemeinde habe nur begrenzten kommunalen Einfluss.

Zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen schon umgesetzt

Positiv hob Mihajlovic hervor, dass in den letzten Jahren bereits zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt wurden, wie Straßenbeleuchtung, kommunale Photovoltaikanlagen, Liegenschaften, Optimierung des Stromverbrauchs und die Kläranlage. Diese wird seit 2014 bereits mit Solarstrom versorgt. Trotzdem gebe es noch Verbesserungspotenzial. „Die Gemeinde mit Ziel Zukunft steht noch am Anfang. Das Erreichte jedoch ist schon gut und hier ist Raesfeld weiter als andere Kommunen“, betonte er.

Am 11. Mai findet der Workshop erneut statt, um Themen wie gezielte Förderprojekte und weitere Ziele zu beraten, sowie Strategien und Handlungsfelder zu erstellen.

Rückblick

Bürgermeister Martin Tesing sprach bereits in seiner Haushaltsrede 2022 über Klimaschutz und warb für Weitsicht, ohne die Gegenwart aus dem Blick zu verlieren. Nachhaltigkeit sollte das zentrale Element der Klimaschutzaktivitäten der Gemeinde sein, sagte Tesing.

Tesing betonte auch, die die Verantwortung bei den Bürgern liege, da Klimaschutz bei jedem persönlich beginne. „Nur auf die Gemeinde zu zeigen, geht am Thema vorbei, entspricht aber dem immer gesellschaftlich mehr um sich greifenden Verhalten, das man mit den Worten ‚Wasch mich, aber mach mich nicht nass‘ nicht besser umschreiben könnte“, so Tesing.

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