Vierjährige hat einen Kindergartenplatz in Raesfeld bekommen

Die vierjährige Manissa aus Syrien ist glücklich. Sie hat die Zusage für einen Platz im St. Martin-Kindergarten bekommen. Frei geworden ist der Platz durch die Absage eines anderen Flüchtlingskind, da die Familie einen Umzug nach Duisburg in Betracht zieht. „Weg heißt weg und kann momentan nicht rückgängig gemacht. Glück für Manissa, die nun rückwirkend zum 1. September hier aufgenommen wird“, so Nicole Höbing, Integrationsbeauftragte der Gemeinde.

Die kleine Manissa aus Syrien freut sich, dass sie ab sofort täglich in den Kindergarten gehen darf.
Die kleine Manissa aus Syrien freut sich, dass sie ab sofort täglich in den Kindergarten gehen darf.

Manissa lebt mit ihren Eltern und weiteren zwei Geschistern seit September 2015 in Raesfeld. Erst vor zwei Wochen hat die Familie ihre Anerkennung bekommen. Mit Manissa haben aktuell, auf vier Kindergärten in der Gemeinde verteilt, sieben weitere Mädchen und Jungen, die mit der Flüchtlingswelle nach Raesfeld gekommen sind, einen Kita Platz.

Flüchtlingskinder lernen schnell
„Die Eingewöhnungszeit ist für uns als Erzieherinnen eine Herausforderung“, gesteht Kindergartenleiterin Annemarie Volmer. Nicht nur, dass die Kinder kein Deutsch sprechen, haben die Kinder, die aus einem Kulturkreis kommen, ein anderes Regelbewusstsein was zum Beispiel Pünktlichkeit und Essgewohnheiten anbelangt. Dafür lernen die Kinder aber enorm schnell, sind neugierig und offen für alles und sprechen binnen kurzer Zeit die ersten deutschen Sätze“, so Volmer.
Die Kita-Plätze in Raesfeld sind rar. Mit Manissa besuchen zur Zeit 115 Kinder (16 Zweijährige), in sieben Gruppen verteilt, den Kindergarten St. Martin. Bis Ende des Jahres erwartet die Kita St. Martin weitere sieben Neuzugänge. Petra Bosse

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