Weniger Arbeitsplätze vor Ort, aber solide Beschäftigungsstruktur
Zum Stichtag 31. Dezember 2022 waren in Raesfeld 2.890 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei einer Gesamtbevölkerung von 11.832 ergibt sich ein Verhältnis von 24,4 Beschäftigten je 100 Einwohner. Damit liegt Raesfeld deutlich unter dem Kreisdurchschnitt, der bei 42,1 liegt.
Unter den 2.890 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Raesfeld arbeiteten
- 2.095 Personen in Vollzeit,
- 793 in Teilzeit,
- 183 waren Auszubildende.
Die Mehrheit der Beschäftigten war männlich (1.647 Männer) gegenüber 1.243 Frauen.

Überwiegend lokale Arbeitskräfte
Von den Beschäftigten hatten 2.675 die deutsche, und 215 eine ausländische Staatsangehörigkeit. Die Zahlen zeigen eine solide, aber vergleichsweise kleine Beschäftigungsstruktur in der Gemeinde, typisch für einen Wohnort mit geringem Arbeitsplatzangebot.
Fazit: Raesfeld bleibt Wohnort – nicht Arbeitsstandort
Im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden im Kreis Borken bietet Raesfeld weniger sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze pro Einwohner. Mit 2.890 Beschäftigten und einem Verhältnis von 24,4 Beschäftigten je 100 Einwohner liegt die Gemeinde deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 42,1.
Während Städte wie Ahaus (53,3), Bocholt (47,3) oder Borken (46,9) viele Arbeitsplätze bereitstellen, ist Raesfeld eher ein Auspendler-Ort. Viele Raesfelderinnen und Raesfelder leben im Ort, arbeiten aber außerhalb – etwa in benachbarten Mittelzentren.
Trotzdem zeigt sich die örtliche Beschäftigung ausgewogen: Es gibt ein stabiles Verhältnis zwischen Voll- und Teilzeitkräften, eine vergleichbare Verteilung zwischen Männern und Frauen sowie einen soliden Anteil an Auszubildenden (183). Auch der Anteil ausländischer Beschäftigter (7,4 %) liegt im typischen Bereich für ländlich geprägte Gemeinden im Münsterland.



























