Die Spekulationen über die Größe des Neubaus an der Erler Kirche reißen nicht ab.
Im letzten Planungsausschuss bekamen die Mitglieder anhand der Entwürfe von Architekt Reinhold Eversmann einen ersten Eindruck über den Neubau in Erle.

Gestartet wird mit dem ersten Bauabschnitt, dem neuen Pfarrheim.
Der Baubeginn für die Tagespflege soll in der Jahresmitte erfolgen. Erst im letzten Planungsabschnitt wird die Seniorenwohnanlage gebaut. Diese beinhaltet neben betreutem Wohnen eine barrierefreie Wohnanlage.

Das rund 461 Quadratmeter große neue Pfarrheim wird zum Kirchplatz ausgerichtet sein, mit einer Firsthöhe von 9,50 Meter und einem Satteldach.
Flach- und Glasdächer sollen nicht nur für Helligkeit und Transparenz sondern sollen auch dafür sorgen, dass das Haus mit den zwei Giebeln nicht so wuchtig erscheint.

Ansicht Süden Neues Haus in Erle  Ansicht Osten
Der Haupteingang ist an der Schermbecker Straße. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss sind ein großes Foyer, eine Gardrobe und das zukünftige Pfarrbüro. Die Bücherei wird vom Kirchplatz sowie von der Schermbecker Straße aus zugängig sein.
Im Neubau integriert wird zukünftig die Bücherei und der „Eine Welt Laden“.
Im angrenzenden Gebäude neben dem Pfarrsaal wird die Tagespflege mit zwei Vollgeschossen und einer Firsthöhe von elf Meter sein. Verbunden werden die Gebäude der Tagespflege und des betreuten Wohnens mit Laubengängen. Damit der Charakter des Ringdorfes bestehen bleibt, hat man sich für eine ringförmige Bebauung ausgesprochen.

Zukunftsperspektive markiert (640x548)
Foto: RGN

Was wird aus den Bäumen an der Kirche?

Die Spekulationen und Sorgen einiger Bürger darüber, dass durch den Neubau zukünftig die sechs Bäume an der Nordseite der Kirche gefällt werden müssen, ist laut Aussage des Architekturbüros Eversmann unbegründet. „Es werden keine Bestandsbäume gefällt. Es gibt zwar noch einen alten Bebauungsplan mit einem Baumbestand, der aber nicht mehr aktuell ist. Die jetzigen Bäume bleiben stehen“.

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1 KOMMENTAR

  1. Das Lösungswort heißt „Bestandsbäume“, wozu die schlanken Eichenbäume auf dem Kirchplatz weder vorher noch nachher gezählt wurden. Wer sagt denn, dass explizit diese Bäume auch in naher Zukunft noch geschützt sind? Was ist denn aktuell der Stand der Dinge?

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