Raesfeld (pd). Der Zeitpunkt der Verabschiedung von Pastor Michael Kenkel am 29.08.2021 während der Corona Pandemie bringt einige Besonderheiten bezüglich der Feierlichkeiten mit sich.

Pastor Kenkel wird sich in allen drei Gemeindeteilen in einer Abschlussmesse verabschieden. Die Gottesdienste finden samstags um 16.30 Uhr in Rhedebrügge, samstags 18:30 Uhr in Erle und sonntags 9:45 Uhr in Raesfeld statt. Auch wenn Chöre und Musikvereine die Gottesdienste coronabedingt nicht bereichern, werden die Organisten mit einigen Solisten die Gottesdienste feierlich gestalten. In den Kirchen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich. Daher ist die Übertragung der Gottesdienste mit Lautsprechern auf die Kirchplätze geplant.

Persönlich bei Pastor Michael Kenkel verabschieden

Die Vertreter der Gemeindeteile Erle und Rhedebrügge richten im Anschluss an die Gottesdienste einige Worte, stellvertretend für die Gemeinde, an den scheidenden Pastor Michael Kenkel.

Der offizielle Empfang findet dann ausschließlich sonntags nach dem Gottesdienst in Raesfeld auf dem Kirchplatz statt. Dort haben die Gemeindemitglieder die Möglichkeit, sich persönlich von Pfarrer Kenkel zu verabschieden. Hierfür wurde zusammen mit dem Ordnungsamt Raesfeld geschaut, wie dies im kleinen Rahmen ermöglicht werden kann.

Eigenverantwortung und Vorsicht

Die Teilnehmerzahl wird begrenzt. Alle Gäste werden an zwei ausgewiesenen Eingängen am Kirchplatz gebeten, einen Nachweis über Genesung, vollständigem Impfschutz oder negativem Test zu erbringen. Dies gilt aus organisatorischen Gründen ausnahmsweise auch schon für den Gottesdienst um 9:45 Uhr. Es wird ausdrücklich erbeten, nur diese Eingänge zum Betreten des Kirchplatzes zu nutzen. Auch wenn unter diesen Umständen das Tragen von Masken und die Einhaltung der Abstandsregeln auf dem Kirchplatz vernachlässigt werden dürfen, appellieren die Organisatoren an die Eigenverantwortung und Vorsicht jedes Einzelnen.

Die bestehenden Vorgaben zu Abstandsregeln, singen mit Maske usw. für den Besuch der Gottesdienste bleiben unangetastet.

Alle Planungen unterliegen natürlich ständig der aktuellen Entwicklung der Pandemie und müssen möglicherweise noch angepasst werden. Trotz aller Widrigkeiten, die Corona mit sich bringt, hoffen die Organisatoren auf eine gelungene feierliche Verabschiedung. Diese soll allen in angenehmer Erinnerung bleiben.

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

1 KOMMENTAR

  1. Sehr schade, der Herr Kenkel stand immer für eine sehr fortschrittliche weltoffene Kirche XD. Eine Verabschiedung im kleinen Kreis ist sicher noch nie so einfach umzusetzen gewesen.

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