Barlage

Seit fast 18 Jahren ist Pastor Franz-Josef Barlage „der Fels in der Brandung“ für die Erler. Nun scheidet der beliebte Pastor im März aus dem Dienst. Gemeinsam mit Hanna Mense wird der Pastor aber im Pfarrhaus als Mieter wohnen bleiben. Einen neuen Pfarrer werden die Erler aus Priestermangel nicht bekommen. Pastor Johannes Arntz übernimmt  dann die Gemeinde als Pfarrer. Auf lange Sicht gesehen werden dann letztendlich die katholischen Gemeinden Raesfeld und Erle fusionieren.

Das Herz von Pastor Barlage schlägt für Erle. Er hat viel für das kleine Dorf im Münsterland gemacht. Alleine der neue Turm der St. Silvesterkirche geht auf sein Konto. Aber auch bei „Wir in Erle“ vom Ortsmarketing hat er sich mit Ideen eingebracht. Durch eine schwere Erkrankung zog sich der Geistliche zwangsläufig in den letzten Monaten zurück. Im Rahmen seiner gesundheitlichen Möglichkeiten wird er aber weiter die Seelsorge unterstützen.

Eine Umfrage zum Ausscheiden von Pastor Barlage gibt es auf

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6 KOMMENTARE

  1. @Paula: „Aber hier ist es auffallend lang. Ich stehe nicht mit der Stoppuhr daneben, aber an manchen Tagen ist es eine gefühlte ( oder tatsächliche ) halbe Stunde.“

    Das täuscht dann wohl.

    Das Vollgeläut gibt es eh nur an den wenigen Hochfesten der Katholischen Kirche und dauert laut unserem Küster in der Regel inkl. Uhrschlag weniger als 10min. Nur Silvester wird um Mitternacht 15min Vollgeläut geläutet.

    Das Vor- und Zusammenläuten vor einem Hochamt am Sonntag jeweils inkl. Uhrschlag ebenfalls weniger als 10min ebenso das Laudes- und Versperläuten um 6 und um 18 Uhr dauert Was ich im Moment nicht sagen kann: Gibt es in Erle das Mittagsläuten noch, also nicht nur der 16fache Uhrschlag?

    Der Uhrschlag dauert um 12/24 Uhr ca. 25 Sekunden. Bei der Totenglocke habe ich noch nicht darauf geachtet.

    Im übrigen regelt die katholische Läuteordung das ganze, kann aber von Gemeinde zu Gemeinde abweichen.

  2. @Michael Kleerbaum: „Mich stört es seit 36 Jahren nicht, in denen ich keine 200m Luftlinie vom Turm wohne.“ Dazu sage ich: Man gewöhnt sich an alles. Wenn ich 36 Jahre an Bahngleisen wohne, höre ich den Zug auch nicht mehr.
    Jetzt aber mal im Ernst. Ich habe schon des öfteren in der Nähe einer Kirche gewohnt. Die Dauer des Glockenspiels hat mich nie gestört. Aber hier ist es auffallend lang. Ich stehe nicht mit der Stoppuhr daneben, aber an manchen Tagen ist es eine gefühlte ( oder tatsächliche ) halbe Stunde. Ich glaube solange läutet noch nicht einmal der Kölner Dom.

  3. @ Paula: Das „Dauergeläut“ gehört nun wirklich zum guten Ton in unserem Dorf und ganz einfach „dazu“.

    Wünschen Sie sich wirklich ein Weihnachten oder Ostern ohne Festgeläut? Oder eine Beerdigung ohne Totenglocke?

    Viele Dorf-Kinder haben die Uhr schon vor dem Kindergarten alleine durch die Stundenglocke gelernt, so auch ich.

    Ich verstehe gar nicht, wie man sich darüber aufregen kann. Gehören Sie etwa auch zu der Fraktion, die Schützenfest und Sommerfest am liebsten abschaffen würden, weil es 2x im Jahr mal Abends etwas lauter im Dorf ist?

    Schön, das dass Geläut in Erle halbwegs automatisiert ist und auch ohne Pastor und Küster funktioniert. Mich stört es seit 36 Jahren nicht, in denen ich keine 200m Luftlinie vom Turm wohne.

  4. Ich wünsche Herrn Pfarrer auf diesem Wege alles Gute. Die Erler werden von seinem nervenden Dauergeläut erlöst sein.

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