Der FDP-Ortsverband Raesfeld sowie Carina Konrad (MdB) und Karlheinz Busen (MdB) besuchen Hof in Marbeck

Carina Konrad, Landwirtschaftspolitikerin und stellv. Vorsitzende im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft besucht mit dem FDP-Ortsverband Raesfeld den Hof der Familie Schlottbom.

(pd). Im kleinen Kreis und mit gebührendem Abstand besichtigten Carina Konrad (MdB) und Karlheinz Busen (MdB), begleitet von vier Mitgliedern des FDP-Ortsverbandes Raesfeld und Vertretern den Land schafft Verbindung (LsV) – Ortsgruppen Marbeck und Raesfeld, Erle, Homer den Betrieb.

FDP Karl-Heinz Busen Hofbesuch bei Schlottbom
Carina Konrad (MdB) und Karlheinz Busen (MdB) © FDP-Ortsverband Raesfeld

Folgen der neuen Düngeverordnung

Die im Herbst geernteten Kartoffeln werden im Kühlhaus bei 4°C in Holzkisten dunkel eingelagert. Bei der Verarbeitung durchlaufen die verschiedenen Sorten eine Bürsten-Reinigung, die Sortierung und Qualitätsprüfung und werden schließlich in verschiedenen Größen verpackt. Auch in den Anbau und die Verarbeitung von Zwiebeln erhielten die Besucher detaillierte Einblicke.

FDP Karlheinz Busen Hofbesuch bei Schlottbom
Christoph Stephan (l.) FDP OV-Raesfeld und Karlheinz Busen (MdB). © FDP-Ortsverband Raesfeld

In den anschließenden Gesprächen ging es vor allem um die Folgen der neuen Düngeverordnung, die Schwierigkeiten aufgrund fortschreitender Beschränkungen beim Pflanzenschutz, die kalkulatorischen Grundlagen landwirtschaftlicher Erzeugungsbetriebe und den Wert der Arbeit.

Es wurde deutlich, dass es keinen fairen Wettbewerb innerhalb der EU gibt. Einzelne Länder hebeln durch Notverordnungen verschärfte Auflagen aus. Gleiches gilt für den Import von Lebensmitteln aus Ländern außerhalb der EU. Dort wird zumeist unter deutlich niedrigeren Standards produziert. Beides führt zum Verlust heimischer Landwirtschaft.

FDP Karl-Heinz Busen Hofbesuch bei Schlottbom
Anne-Grunewald-Olbing, Carina Konrad (MdB) und Anne Schlottbom (v.l.) © FDP-Ortsverband Raesfeld

Flut von Verordnungen

Die aktuellen Gesetzgebungsverfahren, die Flut von Verordnungen und die immer strengeren Regeln für unser Landwirte greifen deutlich zu kurz. Wohlmeinende Regelungen zum Schutz der Verbraucher und der Umwelt werden erlassen. Da wir aber trotz der aktuellen Corona-Krise in einer global vernetzten Welt mit internationalen Lieferketten leben, beruhigt das vielleicht das ökologische Gewissen hierzulande. Global betrachtet ist es nicht zielführend.

Carina Konrad zeigte in der Diskussion große Detailkenntnis und überzeugte mit fundierten Argumenten. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Erfahrung und der Herkunft aus einem bäuerlichen Betrieb wurde schnell klar: diese Frau ist bodenständig und weiß, wovon sie spricht. Ihr Wunsch zu gestalten gepaart mit dem Wissen um das realistisch Machbare wurde sehr positiv aufgenommen.


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