Das Landhaus Keller kommt unter den Hammer

Wie bereits berichtet hat sich kein Investor für das derzeitige insolvente Hotel- und Altenheim Landhaus Keller gefunden. Versteigerungstermin ist der 4. September in der Essener Philharmonie.

Nun wird es versteigert: Mindesgebot 790.000 Euro für das Grundstück samt Gebäude – und dem gesamten Inventar. Im Expose ist das Anwesen als bekanntes Hotel- und Gastronomie-Anwesen im Münsterland (ehemals LANDHAUS KELLER) ausgeschrieben.

Hervorgehoben wird die besonderer Lage mit direkter Blickausrichtung zum Schloss Raesfeld (in 600 m Entfernung).

Zur Auktion stehen ein Anwesen nebst vorhandenem Zubehör. Das Objekt besteht aus einem Restaurationsbereich mit Tagungsräumen, Barsektion, Veranstaltungssaal, Wellnessbereich sowie 31 Hotelzimmern.

Das Grundstück ist ca. 11.151 m² groß. Der Bodenrichtwert gemäß Gutachterauschuss beträgt EUR 245,- Euro / m².

Das Gebäude-Ensemble wurde ca. 1988 errichtet mit einer Nettogrundfläche von ca. 2.998 m². Der Glas-Wintergarten als Restaurations- und Veranstaltungsbereich wurde 2007 errichtet. Derzeit wird das Objekt noch teilweise als Senioreneinrichtung genutzt.

Der Hotel- und Restaurationsbereich ist seit 06/2019 außer Betrieb. Die Einrichtungen sowohl für Küche, Hotelhalle, Rezeption und Zimmerausstattung sind vorhanden (eine Gewähr für Vollzähligkeit und Zustand des Inventars und Zubehörs wird nicht übernommen). Planungsrechtlich aufgrund des aktuellen Bebauungsplanes der Gemeinde Raesfeld ist zukünftig die Nutzung als Hotel mit Restaurationseinrichtung möglich.

Der rechtskräftige Bebauungsplan erlaubt eine Gebäudeerweiterung in III-geschossiger Bauweise. Hierzu ist noch ein älteres baufälliges Altgebäude abzureißen. Das Objekt wird bis zum 31.12.2020 vertragsfrei übergeben.

Laut Exposé der Grundstücksbörse gehe es um ein 11.000 Quadratmeter Grundstück und knapp 3000 Quadratmeter Nutzfläche. Laut Grundstücksbörsen-Vorstand Gordon Brandt gebe es zwar Gutachten, die von einem höheren Wert ausgingen, doch es müsse berücksichtigt werden, dass der Betrieb seit geraumer Zeit ruhe. Außerdem handele es sich bei dem Landhaus Keller um eine „Management-Immobilie“, die einer fachkundigen Führung bedürfe.

Der Preis sei „ausgesprochen angemessen“, sagt Großmann. Man sei zuversichtlich, dass man am Bieter begrüßen könne. Persönlich anwesend müssten die allerdings nicht zwingend sein. Auch per Telefon können sich Bieter zuschalten, alternativ können Angebote schriftlich hinterlegt werden, heißt es in der Auktions-Broschüre. Erste Interessenten soll es bereits geben.

Vorheriger ArtikelLandrat Zwicker auf Sommertour durch Raesfeld
Nächster ArtikelStimmungsvoll – Gitarrenkonzert mit Nickelmann und Schüler
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here