StartGemeinde RaesfeldMindestgebot für Landhaus Keller 790.000 Euro

Mindestgebot für Landhaus Keller 790.000 Euro

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Foto:www.agb-rr.de

Das Landhaus Keller in Raesfeld kommt unter den Hammer

Landhaus Keller wird versteigert – Mindestgebot 790.000 Euro

Für das insolvente Hotel- und Altenheim Landhaus Keller hat sich kein Investor gefunden. Der Versteigerungstermin ist für den 4. September in der Essener Philharmonie angesetzt.

Das Mindestgebot beträgt 790.000 Euro. Im Angebot enthalten sind Grundstück, Gebäude und das gesamte Inventar. Laut Exposé wird das Objekt als bekanntes Hotel- und Gastronomie-Anwesen im Münsterland beschrieben. Besonders hervorgehoben wird die Lage mit direktem Blick auf das Schloss Raesfeld, rund 600 Meter entfernt.

Ausstattung und Flächen

Zur Auktion stehen ein Grundstück von rund 11.151 Quadratmetern und ein Gebäudeensemble mit einer Nettogrundfläche von etwa 2.998 Quadratmetern. Der Bodenrichtwert beträgt laut Gutachterausschuss 245 Euro pro Quadratmeter.

Das Anwesen verfügt über einen Restaurationsbereich mit Tagungsräumen, Bar, Veranstaltungssaal, Wellnessbereich und 31 Hotelzimmern. Der Glaswintergarten als zusätzlicher Restaurations- und Veranstaltungsbereich wurde 2007 errichtet. Der Hotel- und Gastronomiebetrieb ist seit Juni 2019 eingestellt. Derzeit wird das Objekt teilweise noch als Senioreneinrichtung genutzt. Einrichtungen für Küche, Hotelhalle, Rezeption und Zimmer sind vorhanden, jedoch ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Zustand.

Nutzungsmöglichkeiten

Planungsrechtlich ist eine künftige Nutzung als Hotel mit Gastronomie möglich. Der Bebauungsplan erlaubt zudem eine Erweiterung in dreigeschossiger Bauweise. Dafür müsste ein baufälliges Altgebäude auf dem Gelände abgerissen werden.

Einschätzungen der Grundstücksbörse

Laut Grundstücksbörsen-Vorstand Gordon Brandt liegen zwar Gutachten mit höheren Wertansätzen vor, jedoch müsse berücksichtigt werden, dass der Betrieb seit Jahren ruht. Zudem handele es sich um eine „Management-Immobilie“, die eine erfahrene Leitung erfordere.

Auktionator Großmann bezeichnete den Preis als „ausgesprochen angemessen“. Man sei zuversichtlich, interessierte Bieter zu gewinnen. Eine persönliche Anwesenheit bei der Auktion sei nicht zwingend nötig – Gebote könnten auch telefonisch oder schriftlich abgegeben werden. Erste Interessenten gebe es bereits.

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