Auszeichnung beim Pangea-Finale in Köln

Köln / Raesfeld. Erst zum dritten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler der St.-Sebastian-Schule am Pangea-Mathematikwettbewerb teil und bereits zum zweiten Mal stellten sie eine der Finalistinnen bei der Endrunde in Köln.

Der Pangea-Mathematikwettbewerb ist ein Mathematikwettbewerb für Schüler der Klassenstufen 3 bis 10 mit bundesweit mehr als 100.000 Teilnehmern. Bei den Aufgaben stehen das Knobeln und Grübeln wie auch der Spaß an der Logik und der Rechenkunst im Vorder­grund.

carlotta Ebbing Raesfeld Mathewunder
Foto: St. Sebastian-Schule

Im Februar hatten 100 Dritt- und Viertklässler der Sebastianschule an der 1. Wettbewerbs­runde teilgenommen. Die Unterlagen wurden der Schule kurzfristig vorher in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. In dieser Auftaktrunde mussten 15 anspruchsvolle Multiple-Choice-Aufgaben in 60 Minuten bewältigt werden.

Nach Einsendung und Auswertung der Antwortbögen der ersten Runde hatten sich 13 Schülerinnen und Schüler der Sebastianschule für die Zwischenrunde am 30. April qualifiziert.

Deutschlandweit 500 Besten

Einladungen zur Zwischenrunde erhielten die deutschlandweit 500 Besten jeder Jahrgangsstufe. In diesem Schuljahr wurde die 2. Runde des Wettbewerbs wie auch die Vorrunde vor Ort an den jeweiligen Schulen durchgeführt.

Carlotta qualifizierte sich dabei aufgrund ihrer besonderen Leistungen sogar für eine der bundesweit sechs Finalrunden. Diese fanden am 8. Juni parallel in Köln, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Ludwigsburg und Ingolstadt statt.

Besonders schwere Textaufgaben

Anders als in der Vor- und Zwischenrunde wurden im Hörsaal der Universität Köln keine Multiple-Choice-Aufgaben mehr gestellt. Für Carlotta – wie für die anderen zehn besten Drittklässler des Regionalbezirks – galt es, fünf besonders schwere Textaufgaben innerhalb von einer Stunde zu lösen. Da sie sich im Internet-Archiv des Wettbewerbs etwas vorbereitet hatte, bereitete Carlotta lediglich eine der fünf Aufgaben ein wenig Probleme. 

Nach der Finalrunde am Vormittag nutzte sie dann die Gelegenheit, in der Zeit bis zur Preisverleihung am Nachmittag den Dom zu besichtigen und die Stadt am Rhein näher kennen zu lernen.

Außergewöhnliche Leistungen

Am Standort Köln erreichte sie einen 6. Platz und erhielt für ihre außergewöhnlichen Leistungen im Wettbewerb eine von mehreren Silbermedaillen, ein T-Shirt, eine persönliche Urkunde sowie einen Tasche mit Sachpreisen.

Die Lehrkräfte Hannah Sondermann (als Carlottas Mathematiklehrerin) und Manfred Grömping (als Koordinator der Mathematikwettbewerbe an der Sebastianschule) freuten sich über den Erfolg ihrer Schülerin: „Carlottas Abschneiden motiviert bestimmt viele Mitschüler, sich auch mal über den Unterricht hinaus mit Mathematik zu beschäftigen oder in einem Wettbewerb mit anderen Schulen zu messen.“        

Bilder der Kölner Veranstaltung sowie Aufgaben und Lösungen der einzelnen Runden des Mathewettbewerbs werden in den nächsten Tagen im Internet veröffentlicht:
www.pangea-wettbewerb.de

Vorheriger ArtikelJohannisingen vor dem Museum am Schloss
Nächster ArtikelKeine Maut – Landrat Kai Zwicker begrüßt Entscheidung
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here