StartKreis BorkenKreis Borken: Durchschnittsalter steigt bis 2050 um 3,4 Jahre

Kreis Borken: Durchschnittsalter steigt bis 2050 um 3,4 Jahre

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Bevölkerungsentwicklung in NRW: Rückgang und Alterung bis 2050 erwartet: Kreis Borken im demografischen Wandel: Älter, aber stabiler als andere Regionen

Die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen wird in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich schrumpfen und älter werden. Nach Berechnungen von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) sinkt die Einwohnerzahl bis 2050 um 2,6 Prozent auf rund 17,54 Millionen Menschen. Gleichzeitig steigt das Durchschnittsalter deutlich an. Besonders stark altern werden die Menschen im Kreis Olpe mit einem Plus von 3,5 Jahren, im Kreis Borken mit plus 3,4 Jahren sowie in Paderborn mit ebenfalls 3,4 Jahren.

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Bevölkerung in NRW nimmt ab

Nach Angaben von IT.NRW wird die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Nordrhein-Westfalen von derzeit gut 18 Millionen auf 17,54 Millionen im Jahr 2050 zurückgehen. Das entspricht einem Minus von 2,6 Prozent gegenüber 2023. Bis 2070 rechnen die Statistikerinnen und Statistiker mit einem weiteren Rückgang auf rund 16,95 Millionen Menschen, was einem Minus von 6,0 Prozent gegenüber 2023 entspricht. Die Vorausberechnung wurde im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie erstellt.

Durchschnittsalter steigt deutlich an

Parallel zur sinkenden Bevölkerungszahl altert die Gesellschaft. Das Durchschnittsalter in Nordrhein-Westfalen steigt nach den Berechnungen bis 2050 auf 46,0 Jahre, ein Plus von 1,6 Jahren gegenüber 2023. Bis 2070 wird ein weiterer leichter Anstieg auf 46,2 Jahre erwartet.

In den Kreisen wird der Alterungsprozess besonders sichtbar. Den größten Zuwachs beim Durchschnittsalter prognostizieren die Fachleute für den Kreis Olpe mit plus 3,5 Jahren. Direkt dahinter folgen die Kreise Borken und Paderborn mit jeweils plus 3,4 Jahren. Auch in den Kreisen Gütersloh, Steinfurt, Soest und Coesfeld wird ein Anstieg von jeweils 2,9 Jahren erwartet.

Nur wenige Regionen wachsen

Obwohl die Gesamtbevölkerung in Nordrhein-Westfalen voraussichtlich sinkt, entwickeln sich die Regionen unterschiedlich. Für zehn kreisfreie Städte und Kreise rechnen die Statistikerinnen und Statistiker bis 2050 mit einem Bevölkerungszuwachs.

Den größten Anstieg erwarten sie im Kreis Heinsberg mit plus 4,7 Prozent, gefolgt von Mönchengladbach mit plus 4,3 Prozent und Bonn mit plus 3,9 Prozent. Auch Münster mit plus 2,4 Prozent sowie Düsseldorf und der Kreis Kleve mit jeweils plus 1,5 Prozent dürften leicht wachsen.

Die Mehrheit der Regionen hingegen verliert Einwohnerinnen und Einwohner. In 43 kreisfreien Städten und Kreisen, einschließlich der Städteregion Aachen, wird bis 2050 ein Rückgang der Bevölkerungszahl prognostiziert. Besonders stark betroffen sind der Märkische Kreis mit minus 12,5 Prozent, der Kreis Olpe mit minus 12,3 Prozent, der Hochsauerlandkreis mit minus 9,6 Prozent sowie die Kreise Höxter mit minus 9,3 Prozent und Siegen Wittgenstein mit minus 8,7 Prozent.

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