Das Junggesellenschützenfest begann traditionell mit Kranzniederlegung am Samstagabend.

Pünktlich um 19.30 Uhr kamen die Schützen unter musikalischer Begleitung der Burgmusikanten und des Fanfarencorps am Friedhof an.

Präsident Leonard Suer blickte in seiner Ansprache auf den 2. Weltkrieg zurück, aber auch auf das aktuelle Zeitgeschehen. „Zwölf schreckliche Jahre Krieg, Völkermord, Leid und Tod. Diese Beispiele vergangener Tage zeigt uns deutlich, dass der Frieden und die Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und wir alle für ihren Erhalt gefordert sind“.


Mit Blick auf die anstehenden Bundestagswahlen sagte Suer: Wir können mit entscheiden, wie unser Land gestalten wird. Ein Privileg, welches unseren Großvätern nicht vergönnt war, aber heute noch keine Selbstverständlichkeit ist. Ebenso sprach Suer von Meinungsfreiheit, ohne Angst davor zu haben verfolgt und eingesperrt zu werden, wie es aktuell in der Türkei der Fall ist, oder auf offener Straße erschossen oder bombardiert zu zu werden, wie in in Syrien. „Die Menschen dort fliehen vor diesen Umständen und suchen Schutz in sicheren Ländern.

Doch statt sich darüber Gedanken zu machen und die Probleme vor Ort zu beheben, sprechen wir von Überfremdung, Einwanderungsstopps und Grenzanlagen. Sollten wir es denn nicht besser wissen. Denn auch die Geschichte unseres Landes ist geprägt von Gewalt, Unterdrückung und Intoleranz“.
Nach den beeindruckenden Worten des Präsidenten marschierten die Schützen ins Festzelt am Michael. Dort wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgelassenen gefeiert.

 

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