Verantwortliche von StädtenKulturarbeit, Gemeinden und Kreis trafen sich / Zukunftswerkstatt geplant

Kreis Borken (pd). Konzertreihen und Ausstellungen, Kunst-Workshops für Jugendliche und Theateraufführungen: Die Kulturprogramme in den Städten und Gemeinden sind vielfältig. Über die Konzepte in den einzelnen Orten haben sich jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte und Gemeinden ausgetauscht. Der Kreis Borken hatte dazu ins Kreishaus eingeladen.

„Wir möchten den Dialog zwischen den Kulturakteuren fördern und damit auch Abstimmung und Kooperation erleichtern“, erklärte Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport beim Kreis Borken. Durch Zusammenarbeit über Ortsgrenzen hinweg ließen sich häufig größere Konzepte verwirklichen und zusätzliche Fördermöglichkeiten nutzen. Ein Beispiel dafür: Die Städte Gescher, Stadtlohn und Vreden beteiligen sich gemeinsam am Projekt Kulturrucksack NRW, das sich an Kinder zwischen 10 und 14 Jahren richtet. Allein erreichen sie die Mindestzahl von 3500 Mädchen und Jungen in dieser Altersgruppe nicht, gemeinsam schon. So können sie die Fördermittel des Landes in Höhe von 4,40 Euro pro Kind und Jahr in Anspruch nehmen.

Zusätzlich soll eine Diskussion darüber in Gang kommen, mit welchen Schwerpunkten der Kreis die kulturellen Angebote vor Ort gut ergänzen kann. Dazu wollen sich die Akteure Gedanken über die kulturelle Profilierung der Region machen. Ende des Jahres wird zu dem Thema eine Zukunftswerkstatt stattfinden.

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