StartGemeinde RaesfeldKlimaschutz, Radweg, EPS und Ortskernentwicklung

Klimaschutz, Radweg, EPS und Ortskernentwicklung

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Mit gleich vier neuen Anträgen an die Verwaltung startet die SPD-Fraktion nach der Sommerpause.

Klimaschutz, neue Radwegverbindung nach Dorsten, Ortskerngestaltung und Eichenprozessionsspinner beschäftigt die Raesfelder Politik

Radweg von Erle nach Dorsten

Die SPD-Fraktion stellt den Antrag, der Verwaltung den Prüfauftrag für einen neuen Radweg zwische Erle und Dorsten zu erteilen.

Die bestehenden Möglichkeiten, von Erle nach Dorsten zu gelangen seien laut Fraktionsvorsitzenden Klaus Rybarczyk, nicht geeignet für ein Umsteigen auf das Fahrrad.

Leitpfosten B224 entfernt Polizei

Weiter heißt es, dass die Fahrt zu lange dauern würde. Besonders mit Blick auf die Pendlerzahlen von Raesfeld nach Dorsten, rechtfertige eine neue Plaung. Mit dem Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad folge man auch dem Gedanken des Klimaschutzes. Der Vorschlag soll Thema im kommenden Planungsausschuss sein.

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

In einem weiteren Antrag möchte die SPD-Fraktion, dass die Gemeinde ein Konzept zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) für die nächsten Jahre entwickelt. Ein Thema im Bau- und Umweltausschusses am 02. September sein.

Eichenprozessionsspinner in Raesfeld
Hier am Schulten Matt war fast jeder Baum in diesem Jahr von Eichenprozessionsspinner befallen

Die Begründung zu diesem Antrag sei laut Rybarczyk, dass das Auftreten des EPS im jetzigen Sommer gezeigt habe, dass die Verwaltung dem Problem der Bekämpfung nicht gerecht werden konnte. Sie verweist in ihrem Antrag auf die Frage eines Bürgers in der letzten Einwohnerfragestunde.

Hier habe Bernd Roters von der Bauverwaltung laut SPD-Fraktion zugegeben, dass der Bauhof, was die Beseitigung von EPS-Nestern anbelange, überfordert gewesen sei. Deshalb haben hier Prioritäten gesetzt werden müssen. Dieser Zustand könne laut SPD nicht dauerhaft so bestehen bleiben.

Blühstreifen für Artenvielfalt in Raesfeld

Klima- und Umweltschutz

Auf der Tagesordnung des Bau- und Umweltausschusses am 2. September soll auch der Klim- und Umweltschutz erneut ein Thema sein. Neben dem Antrag der SPD haben die Fraktionen die Grünen und die UWG bereits in jüngster Vergangenheit Anträge zum Thema Klimaschutz gestellt.

Die SPD schlägt vor, dass die im Besitz der Gemeinde befindlichen landwirtschaftlichen Flächen in der Zeit bis zu einer möglichen Bebauung als Blühwiesen genutzt werden sollen.

Begründung: Dies sei ein kleiner Beitrag zum Erhalt der Kleintierwelt (Vögel, Bienen, Insekten, etc.) und auch zum Klimaschutz.

Zukunftstag Raesfeld 2030

Entwicklung des Raesfelder Ortskern

Mit Blick auf die Entwicklung des Raesfelder Ortskern möchte die SPD Fraktion laut Antrag, dass die Verwaltung ein Gesamtkonzept für die weitere Entwicklung des Raesfelder Ortskerns erstellt.

Rybarczyk verweist darauf, dass in den letzten beiden Jahren die Bürger zahlreiche interessante Ideen für die Gestaltung des Ortskerns entwickelt haben. Diese wurden in zwei großen Runden vom Büro Frauns und Welters gesammelt, bewertet und in 26 Einzelprojekte verarbeitet worden. Leider sei festzustellen, dass für den Ortskern zwei Einzelprojekte gebildet wurden.

Die SPD Fraktion ist jedoch der Meinung, dass der Ortskern – begrenzt durch die Leinenweberstraße, die Gartenstraße, das Teilstück Dorstener Straße, das Teilstück Borkener Straße, das Teilstück im Winkel, die Kolpingstraße, das Teilstück Hoher Weg und das Teilstück Weseler Straße – ganzheitlich betrachtet werden sollte.

Zukunftstag Raesfeld 2030
Neugestaltung – Verbindung zwischen Rathaus und Epping

Darin enthalten sei die Umgebung des Rathausplatzes, das Gelände um das Haus Epping, der Froschbrunnenplatz und das Gelände vor dem Aelkeshof.

„Eine Neuausschreibung als Planungs- und Ideenwettbewerbs für Architekten halten wir für überflüssig. Das ist eine unnötige, zusätzliche Ausgabe von Steuergeldern. Die Bürgerinnen und Bürger haben doch klare Vorstellungen eingebracht. Die Verwaltung und der Gemeinderat muss sie nur noch umsetzen“, so Klaus Rybarczyk.

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