Experimente, Zeitreisen und Tagesausflüge auf dem Programm
Kreis Borken (pd). Dort, wo normalerweise die Kreis-Politiker zu ihren Ausschüssen zusammenkommen, stehen derzeit ein Kicker, allerlei Spielzeug, Bücher und Material zum Basteln, Malen und Ausprobieren: Bereits zum achten Mal findet gerade die Kinder-Sommerferienbetreuung im Kreishaus in Borken statt. Dort werden die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises Borken und der Kreispolizeibehörde während der Arbeitszeit ihrer Eltern betreut. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr auch die Stadt Borken mit im Boot. Für die Stadt alleine sei eine solche Betreuung schwer umzusetzen, erläutert Gisela Röder von der Personalabteilung der Kreisverwaltung.
Morgens um 8 Uhr beginnt die Betreuung mit einem gemeinsamen Frühstück, dann folgt ein vielfältiges Programm: Die Kinder erkunden bei einer Kreishausrallye die Kreisverwaltung oder besuchen die Leitstelle der nahegelegen Polizei sowie deren Diensthundeführerinnen. Aber auch Experimente, „Zeitreisen“ von der Steinzeit in die Zukunft oder gar ein „Cluburlaub im Dschungelpalast“ mit Geländespielen, Turnieren und Rallyes erwarten die Kinder. Neben den verschiedenen Aktivitäten sind natürlich auch Tagesausflüge geplant, etwa in die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, den Archäologischen Park Xanten, zum Ketteler Hof in Haltern oder auch zum „Phänomania Erfahrungsfeld“ nach Essen. Für ein gemeinsames Mittagessen – oder Lunchpakete für unterwegs – ist auch gesorgt.

Insgesamt nehmen über den ganzen Ferienzeitraum verteilt 82 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren an den Ferienaktionen teil. Je nach Bedarf ihrer arbeitenden Eltern können die Kinder unter der Woche von 8 bis 16:30 Uhr, freitags bis 13 Uhr im Sitzungssaal des Kreishauses spielen, malen oder lesen. „Die Betreuungszeiten können individuell gebucht werden, je nach den Bedürfnissen der Eltern“, sagt Gisela Röder. „Manche Kinder verbringen nur wenige Tage hier, andere bis zu drei Wochen.“ Die Betreuung übernimmt dabei fachkundiges Personal, das der Caritasverband für das Dekanat Borken und das DRK stellen.
„Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird mit dem Betreuungsangebot durch Kreis, Stadt und Kreispolizei ausdrücklich gefördert“, erklärt Gisela Röder. Denn so werden die Eltern von der Aufgabe entlastet, anderweitige Ferienaktivitäten oder Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren, zudem fallen keine zusätzlichen Bring- und Abholfahrten während der sechs Wochen an.



























