Frieden – ein Traum. In Anlehnung an Martin Luther Kings Traum von der Gleichberechtigung aller Menschen gestaltete die Kfd Raesfeld die diesjährige Friedenssternwallfahrt des Dekanates Borken/Bocholt.
Beide Dekanate sind seit einigen Jahren fusioniert und bereiten die Friedenssternwallfahrt gemeinsam vor, feiern sie aber in unterschiedlichen Gemeinden. In diesem Jahr fanden die Feierlichkeiten in Rhede und Raesfeld in der St. Martin Kirche statt.

Mutlosigkeit und Hoffnung
Wie Martin Luther King, der 1968 starb und die Gleichberechtigung nicht mehr erlebte, fühlen sich viele Menschen oft entmutigt, weil Einzelne, Gruppen und Nationen nicht in Frieden miteinander oder nebeneinander leben können.
Sorgen und Ängste um Familie und Arbeitsplatz, Ungerechtigkeit bei Krankheit und Tod engen die Menschen ein. Christen könnten aber darauf vertrauen, dass Gott allen Menschen ein Leben in Fülle und Freiheit zugedacht habe.
Diese Gedanken begleiteten den Gottesdienst in Raesfeld, den Martha Eming, Irmgard Rickert und Elsbeth Löchteken vorbereitet hatten. Über 100 Frauen waren aus den umliegenden Gemeinden gekommen, einige trotz des unbeständigen Wetters mit dem Fahrrad.
Symbole des Friedens
Die gestaltete Mitte in der Kirche zeigte verschiedene Zettel mit Übersetzungen des Wortes „Frieden“, Friedenssymbole, Pflanzen aus verschiedenen Ländern und die Bibel, die alle Christen verbindet.
Unterstützung für Indien
Mit dem Erlös der Kollekte von 574,20 Euro wird das Schulprojekt „Pambra“ in Indien unterstützt, das von Pater Johnson, der in Raesfeld als Pfarrer tätig ist, betreut wird.
Geselligkeit vor dem Gottesdienst
Vor dem Gottesdienst boten Irmgard Cluse, Marietheres Brömmel und Gerlinde Wenzelmann den Besuchern auf Wunsch Kaffee und Plätzchen im Pfarrsaal an.



























