Hinsichtlich der Skimming-Fälle hat die Volksbank Erle keine Vorkommnisse zu verzeichnen. Die Redaktion „Heimatreport“ fragte bei den Bankvorständen Ludger Hüging und Ralf Steiger nach, warum die Erler Bank bis dato davon verschont geblieben ist.
„Wir führen es darauf zurück, dass hier bei uns in der Bank schon seit Jahren der Eintritt ins Foyer ohne Karteneinsatz möglich ist“, erklärt Ralf Steiger. „Der deaktivierte Kartenleser kann somit nicht zum Auslesen der Kundenkarten missbraucht werden“, fügt Ludger Hüging zu. Es ist nämlich möglich, dass die Betrüger vor dem Kartenlesegerät an der Tür einen weiteren Leser installieren. Mit diesem werden dann die Kartendaten der Kunden ausgelesen. Der Folgeschritt wäre dann das Installieren einer Kamera am Geldautomaten, womit die persönliche Geheimzahl der zuvor ausgelesenen Karte nach Eingabe des Kunden ausspioniert wird. In Kombination beider Informationen werden im Ausland Dublett-Karten erstellt und mit der ausspionierten Geheimzahl können dann Verfügungen vorgenommen werden. Momentan ist Italien sehr aktuell und die böse Überraschung erfolgt leider zeitversetzt. „In sofern können wir den Kunden nur raten, bei Eingabe der Geheimzahl immer die Hand schützend über die Tastatur zu halten“, fügen beide Vorstände eindringlich hinzu. Auch sollten bei Veränderungen am Bankautomat keine Verfügungen, auch keine Kontoabfrage oder Handyaufladungen, vorgenommen werden! „Ich persönlich halte grundsätzllich aus Sicherheitsgründen immer meine Hand über die Tastatur“, fügt eindringlich Ralf Steiger hinzu.





























