KARO Bocholt – interessant für engagierte Menschen

KARO-Bocholt: Eine Tätigkeit für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten

Info-Abend am 28. September / Vielseitiges Aufgabengebiet

Bocholt (drk-press). Das Kaufhaus Rotes Kreuz (KARO) des Roten Kreuzes im Kreis Borken bietet Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, im KARO in Bocholt interessante Tätigkeiten an. „Die sind vielseitig und abwechselungsreich. Die Freiwilligen arbeiten in einem tollen Team und sind ständig mit anderen Menschen zusammen“, sagt Geschäftsbereichsleiterin Edith Holtkamp, die beim Roten Kreuz unter anderem für die integrativ geführten KAROS in Bocholt und Borken zuständig ist.

Nicole Neidt (44) aus Bocholt ist laut Mitteilung des DRK-Pressedienstes bereits seit Längerem für das KARO Bocholt ehrenamtlich tätig: „Ich bin unter Menschen, Teil eines netten Teams, und unter Leute zu kommen, ist doch eine schöne Sache. Ich habe auch in der Grundschule bereits für unsere Kinder bei verschiedenen Veranstaltungen mitgemacht – und das immer gerne.“

„Ich bin Teil eines netten Teams“: Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Nicole Neidt im KARO in Bocholt. Foto: DRK/and

Die Aufgaben der ehrenamtlich fürs Rote Kreuz tätigen Mitarbeiter bestehen vor allem in der Entgegennahme gespendeter Artikel aus dem Haushaltsbereich, aber auch Textilien aller Art, Schuhe, Bücher, CDs oder Elektrowaren. Die Spenden werden gesichtet, preislich ausgezeichnet und im KARO in Bocholt auf einer Gesamtverkaufsfläche von 600 Quadratmetern präsentiert.

Zudem sind Ideen zum Dekorieren und Gestalten von Verkaufsflächen und des Schaufensters gefragt.

Zur Unterstützung des KAROs werden noch freiwillige Helfer gesucht. Der Termin eines Info-Abends für Ehrenamtliche steht bereits fest: Am Donnerstag, 28. September, treffen sich ab 19 Uhr Freiwillige im KARO in Bocholt, Kreuzstraße 18-20 in der Innenstadt in der Nähe des Neutorplatzes. Edith Holtkamp: „Neben Informationen zu der ehrenamtlichen Arbeit kann an dem Abend auch das KARO besichtigt werden.

Das KARO teilt mit, dass es an dem Abend eine kleine Überraschung bereithält.

Ehrenamtliche Nicole Neidt engagiert sich für das KARO in Bocholt: „Ich dachte mir, das hört sich gut an!“

Hausfrau und Mutter zweier Kinder ist gerne unter Leuten

Bocholt (drk-press). Mehr als 40 Prozent der Deutschen engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich, das sind 31 Millionen Bürger, wie die Bocholterin Nicole Neidt (44). Die Mutter von zwei Kindern (12 und 15 Jahre) gehört dazu – obwohl sie im Haushalt genug zu tun hat, nimmt sie sich Zeit, um beim Sozialkaufhaus KARO (Kaufhaus Rotes Kreuz) an der Kreuzstraße 18-20 in Bocholt freiwillig zu helfen. Im Gespräch schildert sie ihre Beweggründe.

Frage: Nicole Neidt, warum engagieren Sie sich fürs KARO im Roten Kreuz?

Nicole Neidt: Ulrike Demming vom KARO-Team ist eine gute Bekannte von mir. Wir kamen über die Arbeit des KARO ins Gespräch, und mein Interesse wurde schnell geweckt. Ich dachte mir: Das hört sich gut an. Das kannst du dir mal anschauen. Als unsere Kinder noch jünger waren, habe ich auch in der Grundschule bei verschiedenen Veranstaltungen mitgeholfen. 

Frage: Wie oft und wann sind Sie im KARO?

Nicole Neidt: Einmal die Woche, immer freitags morgens. Dieser Zeitpunkt kommt mir am besten aus. Ich könnte auch zu einer anderen Zeit kommen, da ist das Team hier sehr flexibel.

Frage: Was macht für Sie den Reiz aus zu helfen?

Nicole Neidt: Ich bin unter Menschen, Teil eines netten Teams, und unter Leute zu kommen, ist doch eine schöne Sache.

Frage: In welchen Bereichen werden Sie genau eingesetzt?

Nicole Neidt: Wir sortieren Kleidungsstücke und prüfen, ob sie noch tatsächlich gut erhalten sind. Was nichts taugt, kommt zur Weiterverwertung weg. Die guterhaltene Kleidung wird nochmals gesäubert, sortiert und mit Preisen ausgezeichnet, damit sie als Spende im KARO verkauft werden kann

Frage: Kannten Sie das KARO in Bocholt schon vor Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit hier?

Nicole Neidt: Nein, zuvor nicht. Das ist eine wirklich gute Einrichtung, für die ich mich gerne einsetze. Seit zwei Jahren mache ich das jetzt schon. Und ich fühle mich hier richtig wohl in einem guten Kollegenkreis. Denn es ist doch klar: Ohne Ehrenamt geht es nicht!

Bundesregierung zum Ehrenamt: 31 Millionen Menschen machen mit

Sich ehrenamtlich engagieren macht Spaß und bringt neue Erfahrungen. Die Ergebnisse einer umfassenden Befragung (viertes Freiwilligensurvey) bestätigen laut Bericht der Bundesregierung: Mehr als 40 Prozent der Deutschen über 14 Jahre sind in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Das sind zehn Prozent mehr als noch vor 15 Jahren.

Rund 31 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Ob Rettungssanitäter, Vorlese-Oma oder Trainer im Fußballverein, ob Mitarbeit im Hospiz oder Begleitung von Flüchtlingen bei Ämtergängen: Freiwilliges Engagement in Deutschland hat viele Gesichter und bereichert unsere Gesellschaft.

Bei Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren sind und den deutschen Pass haben, engagieren sich übrigens fast genauso häufig wie Menschen ohne Migrationshintergrund. Dagegen ist der Anteil der Engagierten unter den Migranten, die zwar in Deutschland geboren sind, aber keinen deutschen Pass besitzen, deutlich geringer. Am geringsten in der Anteil der Engagierten bei Personen mit eigener Migrationserfahrung.

Offensichtlich sind prägende Erfahrungen in Kindheit und Jugend, die sich für Personen mit und ohne Migrationserfahrung unterscheiden, von erheblicher Bedeutung für das freiwillige Engagement. Bei allen Gruppen mit Migrationshintergrund liegt allerdings eine hohe Bereitschaft vor, sich freiwillig zu engagieren.

Die Bereitschaft, sich künftig zu engagieren, ist im Übrigen in der gesamten Gesellschaft groß. Jede zweite Person, die sich heute nicht engagiert, ist bereit, sich zukünftig freiwillig zu engagieren, heißt es weiter als Fazit der Studie.

Bundesregierung zum Ehrenamt: 31 Millionen Menschen machen mit

Sich ehrenamtlich engagieren macht Spaß und bringt neue Erfahrungen. Die Ergebnisse einer umfassenden Befragung (viertes Freiwilligensurvey) bestätigen laut Bericht der Bundesregierung: Mehr als 40 Prozent der Deutschen über 14 Jahre sind in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Das sind zehn Prozent mehr als noch vor 15 Jahren.

Rund 31 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Ob Rettungssanitäter, Vorlese-Oma oder Trainer im Fußballverein, ob Mitarbeit im Hospiz oder Begleitung von Flüchtlingen bei Ämtergängen: Freiwilliges Engagement in Deutschland hat viele Gesichter und bereichert unsere Gesellschaft.

Bei Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren sind und den deutschen Pass haben, engagieren sich übrigens fast genauso häufig wie Menschen ohne Migrationshintergrund. Dagegen ist der Anteil der Engagierten unter den Migranten, die zwar in Deutschland geboren sind, aber keinen deutschen Pass besitzen, deutlich geringer. Am geringsten in der Anteil der Engagierten bei Personen mit eigener Migrationserfahrung.

Offensichtlich sind prägende Erfahrungen in Kindheit und Jugend, die sich für Personen mit und ohne Migrationserfahrung unterscheiden, von erheblicher Bedeutung für das freiwillige Engagement. Bei allen Gruppen mit Migrationshintergrund liegt allerdings eine hohe Bereitschaft vor, sich freiwillig zu engagieren.

Die Bereitschaft, sich künftig zu engagieren, ist im Übrigen in der gesamten Gesellschaft groß. Jede zweite Person, die sich heute nicht engagiert, ist bereit, sich zukünftig freiwillig zu engagieren, heißt es weiter als Fazit der Studie.

www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/04/2016-04-14-freiwilligensurvey.html