Kampfsport im Schuki-Club Raesfeld

RAESFELD. Einen kleinen Einstieg in die sportliche Welt des Kampfsportes Muay-und Thai-Boxen bekamen am Montagvormittag die Mädchen und Jungen im Rahmen der Ferienspielaktion des Schuki-Clubs am Raesfelder Jugendhaus.

Respekt und Fairness haben oberste Priorität beim Kampfsportes Muay-und Thai-Boxen

„Keiner wird hier beschimpft. Wer nicht pariert, fliegt, denn wir bilden keine Schläger aus“, lautete die erste Anweisung des Trainers Jürgen Debbing. Er machte den 18 Kindern klar, dass bei dem thailändischen Nationalsport ein respektvoller Umgang, Fairness und ein gutes Miteinander oberste Priorität haben.

Schuki Club Thai boxen Jugendhaus Raesfeld

Während des zweistündigen Schnuppertrainings gingen die jungen Kampfsportler auf Tuchfühlung. Sie lieferten sich einen kleinen Schlagabtausch mit den Boxhandschuhen und durften ihr Gegenüber auch mit Fußtritten bearbeiten. Dabei waren die Beine durch ein dickes Polsterkissen geschützt.

Schuki Club Thai boxen Jugendhaus Raesfeld

Thaiboxen sei ein Kampfsport mit Vollkontakt. Er sei auch für Kinder gut geeignet, die wenig Selbstbewusstsein oder Koordinationsstörungen hätten. „Bei Muay wird nicht nur geboxt und getreten, sondern es werden auch die Ellenbogen und die Knie eingesetzt“, erklärte Jürgen Debbing vom Verein Thai-Gym Borken. Wichtig sei ihm, dass allen Tugenden und Respekt beigebracht würden – ganz gleich, welche Hautfarbe jemand hat oder welche Sprache jemand spricht. „Sport braucht keine Sprache“, sagte er.

Schuki Club Thai boxen Jugendhaus Raesfeld

Der neunjährige Paul war voll beim Training dabei. „Ich finde Kick-Boxen cool, weil mein Vater es auch gemacht hat“. Ben, ebenfalls neun, steht zwar eigentlich mehr auf Fußfall, wollte bei dem Kursus aber einfach mal reinschnuppern, wie er berichtete.

Text und Fotos: Petra Bosse

Petra Haasler (r.) und Tanja Heyng,
Schlagabtausch zwischen den Betreuerinnen Petra Haasler (r.) und Tanja Heyng.