Die Landschaft überzeugte

Bei strahlendblauem Himmel wurde am Pfingstsonntag der achte Teilabschnitt des Hohe-Mark-Steigs eröffnet. Er führt von der Ortsgrenze Dorsten/Schermbeck in die Gemeinde Schermbeck und durchquert dabei die Üfter Mark, jene Gegend des Naturparks Hohe Mark, die so reich an Rotwild ist wie keine andere. Im Mittelalter blies hier der Adel zur Jagd, später waren es Industriebarone, Politik-Prominenz und Diplomaten. Bis heute ist die Üfter Mark den Jägern ein Begriff, aber auch immer mehr Ausflüglern und Touristen.

Im November 2010 im westfälischen Olfen gestartet, hat der Hohe-Mark-Steig damit nunmehr das Rheinland erreicht. Die Grenze zwischen Rheinland und Westfalen verläuft mitten durch den Ortskern von Schermbeck.

Auch für diese Etappe vergaben die Teilnehmer in fünf „Fächern“ Schulnoten von eins bis sechs. Als Gesamtnote erhielt die Strecke eine glatte Zwei. Die beste Einzelnote wurde mit 1,7 für die Landschaft vergeben. Die Wege erhielten, wohl des relativ hohen Anteils asphaltierter Partien wegen, „nur“ eine 2,2. Die rund 20 Teilnehmer kamen diesmal aus Dorsten, Datteln, Schermbeck, Recklinghausen, Herne und Raesfeld.

Der Hohe-Mark-Steig soll eine Qualitätswanderroute werden, die quer durch die großen Waldgebiete des Naturparks Hohe Mark führt, von Wesel im Westen bis Olfen im Osten. Erarbeitet wird die Route unter Federführung des Hohe Mark Tourismus e.V. von einer Arbeitsgruppe, der auch Vertreter des Sauerländischen Gebirgsvereins e.V. angehören.

Die neunte Etappe soll am Sonntag, 10. Juli, in Angriff genommen werden. Die Wanderung startet um 10 Uhr am Wanderparkplatz am Waldweg in Schermbeck, unmittelbar am Gasthaus Hecheltjen gelegen, und führt durch den Dämmerwald zum Gasthaus Pannebäcker.

Zum beigefügten Foto (privat): Angeführt von Schermbecks stellvertretendem Bürgermeister Engelbert Bikowski (rechts) und Rolf Sonderkamp (Mitte), Vorsitzender des Hohe Mark Tourismus e.V., erreichten die Wanderer nach zweieinhalb Stunden den Rathausplatz in Schermbeck.

Vorheriger Artikel„Stöckelwild“ im KulturBahnhof
Nächster ArtikelZehn Jahre GewAlternativen
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here