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Dienstag, Mai 17, 2022
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Heimatverein Raesfeld sieht schwarz

Unesco-Welterbe Zollverein in Essen ein Erlebnis

Am vergangenen Samstag war es soweit, ca. 20 Mitglieder des Heimatvereins Raesfeld e.V. machten sich auf den Weg nach Essen.

Dort erwartete sie der ehemalige Kumpel der Zeche Zollverein, Detlef Spahn.
Wie sich im Verlaufe der zweistündigen Führung herausstellte, kennt der frühere Bergmann, der bis zur Stilllegung der Zeche im Jahre 1986 dort beschäftigt war, zuletzt über Tage in der Kohlenwäsche, auf der Zeche Zollverein jeden Winkel.

CDU Raesfeld Nachdem er sich der Gruppe u.a. auch in Anlehnung an seine letzte Tätigkeit in Kohlenwäsche mit seinem früheren Spitznamen „Waschbär“ vorgestellt hatte, folgte die Gruppe dem heutigen Besucherführer auf dem Denkmalpfad „Über Kohle und Kumpel“.
Der Weg führte wie angekündigt über die Übertageeinrichtungen der Schachtanlage XII. Detlef Spahn gelang es durch seine für einen Kumpel typische lockere Art schnell den Kontakt zur Gruppe herzustellen und die Teilnehmer bei dem Rundgang mit detaillierten Informationen an verschiedenen Haltepunkten immer wieder in seinen Bann zu ziehen.

CDU Raesfeld
Egal, ob es um die Architektur, um die Entstehungs- oder Entwicklungsgeschichte des Zollvereins, um die technischen Errungenschaften der zurückliegenden Zeiten im Bergbau oder um die Informationen zur einstmals größten und leistungsstärksten Steinkohlenzeche der Welt ging, Detlef Spahn, der von seiner Ausbildung bis zum Ausscheiden hier gearbeitet hatte, blieb keine Antwort schuldig und lockerte seine Informationen mit dem einen oder anderen „Döneken“ aus seiner Bergmannszeit auf.

Von der Schachthalle, in der die Kohle ankam, über die Sieberei bis zur Aufbereitung und Verladung in der Kohlenwäsche, lernten die Mitglieder des Heimatvereins neben vielen technischen Details und umfassenden Daten zu den Förderkapazitäten und Qualitätsstandards auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bergleute intensiv kennen. Darüber hinaus verstand Detlef Spahn es sehr gut, den Bogen von seiner ehemaligen Arbeitsstätte zum heutigen modernen Kulturstandort mit diversen Eventschwerpunkten zu spannen.

Alle Teilnehmer waren am Ende der Führung, deren Weg nicht nur über Stock und Stein, sondern in den Gebäuden auch treppauf, treppab verlief, zwar geschafft aber durchweg zufrieden und insgesamt angenehm überrascht, wie interessant und vielfältig die Arbeit auf der Zeche Zollverein gewesen sein muss. Für viele der Teilnehmer sicher ein Anlass, den heutigen Ort des Unesco-Welterbes Zeche Zollverein noch einmal wieder zu besuchen.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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