Insgesamt loben die Einzelhändler in Raesfeld das Verhalten ihrer Kunden. Die freuen sich, dass die Geschäfte wieder geöffnet sind.

RAESFELD. Nach rund vier Wochen konnten am Montag auch in Raesfeld wieder die meisten Geschäfte öffnen. „Gott dank“, sagt Elisabeth Bleker. „Aufgrund des guten Wetters wird es allerhöchste Zeit, dass wir den Laden wieder öffnen können, denn die Kunden wollen die Fahrräder jetzt und sofort haben. Besonders jetzt im Frühling“.

Wie in anderen Läden bis zu 800 Quadratmeter Größe, die derzeit öffnen dürfen, müssen die Kunden auch bei Bleker die Hygienevorgaben einhalten. Immer nur jeweils vier Kunden dürfen sich gleichzeitig im Geschäft aufhalten, erklärt Bleker. „Bitte klopfen“

Stefanie Nienhaus Optik Schmuck
Erst klopfen, dann warten. Das ist Bedingung bei Stefanie Nienhaus

Anders sieht es bei Optik, Schmuck und Uhren Hinzelmann aus. Hier steht an der Tür „Bitte klopfen“. War das Geschäft noch bis in der vergangenen Woche an drei Tagen notbesetzt, so läuft der Betrieb seit Montag wieder regulär.

Stehtisch und Spuckschutz

Allerdings lässt die Geschäftsinhaberin die Kunden nicht so einfach ins Geschäft gehen, sondern sie müssen vorher durch Klopfen auf sich aufmerksam machen. An- und Abgaben bei Reparaturen werden direkt an der Tür am Stehtisch hinter einem Spuckschutz entgegengenommen. Kunden, die eine neue Brille benötigen, dürfen in das Geschäft hinein, allerdings auch nur hinter Schutzwänden. „Auf einem guten Weg“

Stefanie Nienhaus Optik Schmuck
Spuckschutz im Eingangsbereich bei Optik Hinzelmann

Für Stefanie Nienhaus ist es sehr wichtig, dass die Läden in Raesfeld wieder öffnen dürfen. „Der Rubel muss wieder rollen, und es muss Normalität einkehren. Ich denke, dass wir aber auf einem guten Weg sind. Jeder kann damit leben“, sagt sie. Darüber hinaus seien die Leute ruhiger geworden. „Sie warten schon mal länger vor der Tür und akzeptieren, dass nur zwei Kunden in den Laden dürfen“. Besonders gefragt am Montag seien Batterien gewesen. Ihre Vermutung: „Ich glaube, die Leute haben alle ihre Schubläden aufgeräumt“.

Fahrrad Bleker Raesfeld
Elisabeth Bleker ist froh, dass nun wieder die Kunden ins Geschäft kommen können.

Weg wie „geschnitten Brot“ ging am ersten Öffnungstag Sandspielzeug in allen Farben und Formen, berichtet Esther Brinkmann vom Spielzeugladen Spangemacher. Aber auch hier seien die Kunden vorsichtig gewesen und hätten sich an die Vorschriften gehalten. Ihr Fazit: „Alle haben sich gefreut, dass sie wieder einkaufen gehen dürfen“.

Petra Bosse

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