Gemeinde Raesfeld sucht dringend Wohnungen für Ukraine-Flüchtlinge

Für die Unterbringung Geflüchteter sucht die Gemeinde Raesfeld dringend weitere Unterkünfte. Rund 80 neue Flüchtlinge werden in Raesfeld erwartet

Direkt nach dem Kriegsbeginn hatten sich eine Vielzahl von Gastfamilien und Wohnungseigentümern bei der Gemeinde gemeldet, um ukrainische Familien, vor allem Frauen mit Kindern, aufzunehmen.

Bisher hat die Gemeinde mit der tatkräftigen Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger insgesamt 124 ukrainischen Flüchtlingen, davon 52 Kindern, eine Unterkunft zur Verfügung stellen können. Sie wurden nach Ihrer Ankunft in Raesfeld in verschiedenen kommunalen Flüchtlingsunterkünften, die entweder im Eigentum der Gemeinde stehen oder angemietet wurden, untergebracht.

Bürgermeister Martin Tesing und Norbert Altrogge, Leiter der Sozialverwaltung, suchen Wohnraum für Geflüchtete. Fot: Gemeinde Raesfeld

„Wir rechnen damit, dass wir Kurzfristig weitere 80 Flüchtlinge in Raesfeld aufnehmen werden“, so Bürgermeister Martin Tesing. „Wir wissen im Moment noch nicht, wo und wie wir sie unterbringen sollen und suchen dringend nach Möglichkeiten und hoffen dort weiterhin auf die Unterstützung der Raesfelderinnen und Raesfelder.“

Abgeschlossener Wohnraum

Gesucht wird abgeschlossener Wohnraum, der längerfristig (mindestens 1 Jahr) von den Flüchtlingen bewohnt werden kann. „Das können Mietwohnungen oder auch ganze Häuser sein“, ergänzt Norbert Altrogge, Leiter der Ordnungs- und Sozialverwaltung. Interessenten können sich mit ihm in Verbindung setzen, Tel. 02865/955-151 (E-Mail: [email protected]). Dabei können bestehende Fragen geklärt und das weitere Vorgehen abgestimmt werden.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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