Fußbodenheizung“ auf den Spargelfeldern in Borken von Bernhard Böckenhoff

Eine „Fußbodenheizung“ auf den Spargelfeldern in Borken von Bernhard Böckenhoff macht es möglich, dass bereits drei Wochen vor Beginn der eigentlichen Spargelzeit die Spargelernte auf Hochtouren läuft.
Gespeist wird die „Fußbodenheizung“ rund um die Uhr mit 35 Grad warmen Wasser aus dem nahe liegenden Holzkraftwerk der Firma Borchers.
Um dies überhaupt zu ermöglichen, wurden im Jahr 2010 zirka 50 Kilometer Wasserleitungen auf rund 10 Hektar Spargelfelder am Rande der Kreisstadt verlegt. „Dadurch bin ich wohl der einzige Spargelbauer in Deutschland, der seit einigen Jahren so früh mit dem Spargelstechen beginnen kann“, bestätigt der Erler Spargelbauer.

Spargelbauer Bernhard Böckenhoff hofft auf gute Spargelernte
Spargelbauer Bernhard Böckenhoff hofft auf gute Spargelernte
Asparagus officinalis

Der „Asparagus officinalis“, lateinischer Name des Spargels, fängt in der Regel erst bei einer Bodentemperatur von 18 Grad an zu wachsen. „Ohne Sonne von oben geht aber auch hier nichts, denn der Spargel wächst am Kopf. Dort sitzen die sogenannten Wachstumszellen, so dass der Spargel dort jünger und zarter ist“, so Bernhard Böckenhoff. Dies erklärt auch den hohen Preis der Spargelspitzen, dem edelsten und teuersten Teil der weißen Stangen.

Saisonarbeiter zum Spargelstechen auf den Feldern in Borken und ErleSpargelstraße

Nicht nur in Borken baut Bernhard Böckenhoff Spargel der Sorte „Lukullus“ an. Wenn alle Spargelreihen in einer Reihe zusammen gelegt werden, ergibt das eine Spargelstraße von einer Länge von 250 Kilometer.
Jetzt muss es mit der Ernte schnell gehen. Ein Grund dafür, dass die Erntehelfer auf Hochtouren arbeiten, denn sobald die Stangen mit Licht in Berührung kommen, fängt er an sich zu verfärben und wird grün. Und wer möchte im Frühjahr schon gerne grünen Spargel essen?

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Telefon: 02865/537

Fax: 02865/1794

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