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Fundgrube für Ahnenforscher

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Neues Angebot des Stadtarchivs der Stadt Borken für Familienforschung: Namen der Eheschließungen zwischen 1874 und 1941 online abrufbar

Mitte November 2021 stellte das Landesarchiv NRW auf dem Portal „Archive in NRW“ digitalisierte Versionen von rund 3.300 Zweitschriften der Heiratsregister für Borken von Oktober 1874 bis einschließlich 1899 online. Familienforschende hatten bislang aber Probleme diese zu benutzen, denn zu den Digitalisaten fehlten bislang die alphabetischen Namensregister. Dies erschwerte Recherchen am heimischen Computer mitunter deutlich. Aus diesem Grund stellt das Borkener Stadtarchiv nun eine Datenbank mit den Namen aller Personen zur Verfügung, die seit Oktober 1874 vor den Standesbeamten traten.

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Das vom Ahauser Genealogen Alfons Nubbenholt erstellte Verzeichnis enthält jedoch nicht nur die Personen bis 1899. Berücksichtigt wurden sogar fast 8.600 weitere Datensätze mit allen Namen bis zum Ende des Jahres 1941, was der aktuellen 80-jährigen Fortführungsfrist der Heiratsregister entspricht. Erst nach Ablauf von acht Jahrzehnten dürfen Heiratsregister an das Stadtarchiv abgegeben werden. Das Vorgehen des Landesarchivs, die Namensregister nicht zu veröffentlichen, hatte einen wichtigen Grund. Da diese meist mehrere Jahrzehnte umfassenden Register innerhalb eines Jahres chronologisch fortlaufend geführt werden, wären auch Namen zu Eheschließungen veröffentlicht worden, die noch unter diese Frist fallen.

Alle vier ehemaligen Standesämter sind erfasst

Suchte jemand im Borkener Stadtarchiv bislang eine bestimmte Eheschließung, musste im Zweifelsfall in vier alphabetischen Namensregistern recherchiert werden. Bis zur kommunalen Neugliederung Anfang Juni 1969 bestanden auf dem Gebiet der heutigen Stadt Borken vier Standesämter: Borken, Gemen, Marbeck und Weseke. Dank der mehrere hundert Stunden dauernden Arbeit des Ahauser Genealogen Alfons Nubbenholt entfällt nun dieser zeitaufwändige Teil der Recherchen. Die über 11.900 Einträge umfassende Datenbank enthält alle vier Standesämter. Wenn nicht sofort die gesuchten Namen aufgefunden werden, kann es sich lohnen, auch nur nach Teilen von Namen zu suchen, denn nicht immer erfassten die damaligen Standesbeamten die Namen buchstabengetreu. Sollten entsprechende Abweichungen in den Namensverzeichnissen auffallen, werden sie vom Stadtarchiv sukzessive korrigiert.

Wenn in den online abrufbaren Namensverzeichnissen ein gesuchter Name gefunden wurde, kann dieser selbständig im Portal „Archive in NRW“ eingesehen werden. Wen hingegen Eheschließungen zwischen 1900 und 1941 interessieren, der wendet sich weiterhin direkt an das Borkener Stadtarchiv.

Link zur Datenbank auf der Seite des Stadtarchivs

Auf der Homepage des Stadtarchivs finden sich auch direkte Links zu den jeweiligen Zweitschriften der Heiratsregister:

https://stadtarchiv.borken.de/bestaende-recherche/recherche-tipps-zur-familienforschung.html#c39545

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