Für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit

Bistumsleitung trifft sich mit kirchlichen Gremien in Raesfeld

Raesfeld (pbm/sk). Die kirchlichen Gremien in Raesfeld, St. Martin und Pfarrer Michael Kenkel sind weiterhin an einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit interessiert. Hierzu ist es nach Einschätzung der Mitglieder von Kirchenvorstand und Pfarreirat wichtig, dass der Pfarrer offen auf die Gemeinde zugeht, verstärkt den Dialog sucht und Zeichen setzt, an einer guten Beziehung zu den Menschen in der Gemeinde interessiert zu sein.

Der Pfarrer ist dazu bereit und will diesen Weg mitgehen. Das sind die wichtigsten Ergebnisse eines Treffens, das am Abend des 16. November in Raesfeld stattfand. Der Generalvikar des Bistums Münster, Dr. Norbert Köster, und Bistums-Personalchef Domkapitular Hans-Bernd Köppen kamen dabei mit den Mitgliedern von Pfarreirat und Kirchenvorstand zusammen.
Bei dem Austausch, an dem Pfarrer Kenkel zeitweise teilnahm, wurden die Themen, die in Raesfeld in den vergangenen Wochen zu Auseinandersetzungen geführt hatten, sehr offen und kritisch angesprochen. Die Gremien-Mitglieder stellten fest, dass in der Gemeinde der Eindruck entstand, dass der Pfarrer die Gemeinde theologisch oder auch liturgisch bevormunden wolle. Pfarrer Kenkel machte deutlich, dass dies nicht seine Absicht sei.

Er zeigte sich bereit, gemeinsam mit den Gläubigen in der Gemeinde nach vorne zu schauen und als Gemeinde neu zusammen zu finden. Hiermit verbinden die Gremien-Vertreter die Hoffnung, dass die Kirchengemeinde daraus gestärkt hervorgehen kann. Zudem äußerten sie Kritik an Teilen der medialen Berichterstattung der vergangenen Wochen. Es werde teilweise recht einseitig und zugespitzt berichtet. So entstehe in der Öffentlichkeit der Eindruck einer völlig zerrissenen Gemeinde, in der viele Gläubige mit angeblich fundamentalistischen Gruppen in der katholischen Kirche sympathisierten. Dieses Bild sei überzeichnet und entspreche nicht der Wirklichkeit.

1 Kommentar

  1. Man sollte sich nur klar sein, was die „Legionäre Christi“ von Jungen wirklich wollen:

    http://www.orden-online.de/news/2009/01/07/die-apostolische-schule-der-legionaere-christi-in-bad-muenstereifel/

    Apostolische Schulen sind Kleine Seminare

    Zitat: „Die Apostolischen Schulen der Legionäre Christi stehen in der Tradition der Kleinen Seminare bzw. Knabenseminare. Im Unterschied zu letzteren befinden sich Apostolische Schulen in der Trägerschaft einer Ordensgemeinschaft, während Kleine Seminare von Bistümern unterhalten werden. In ihrer Konzeption folgen die Apostolischen Schulen der Legionäre Christi den kirchlichen Richtlinien, die für Einrichtungen dieser Art erlassen wurden. Schon seit einigen Jahren besuchen deutschsprachige Jungen, die eine mögliche Berufung zum Priestertum in sich spüren, die Apostolischen Schulen der Legionäre Christi in Frankreich und Norditalien. Ab diesem Schuljahr kann die Ordensgemeinschaft diesen Jungendlichen auf Wunsch vieler Familien auch in Bad Münstereifel einen Ort bieten, an dem sie sich ganzheitlich entfalten, zu überzeugten, frohen Christen heranreifen und über ihre Berufung Klarheit gewinnen können.“

    „Die Berufung zum Priestertum in sich spüren“: Im sechsten Schuljahr?

    Lasst doch mal Kinder Kinder sein und verschont sie mit solchem Unsinn!
    Denen wird doch nur etwas einsuggeriert!

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