StartGemeinde RaesfeldFlüchtlingssituation in Raesfeld deutlich ruhiger

Flüchtlingssituation in Raesfeld deutlich ruhiger

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Ursula Schulte, MdB besucht Gemeinde Raesfeld

(pd). Das Thema Flüchtlinge und Integration führte die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte ins Raesfelder Rathaus und anschließend zu einem Besuch eines Integrationskurses im ehemaligen Hotel Epping. Die Abgeordnete, begleitet vom ihren Parteifreunden Klaus Rybarczyk, Hermann-Josef Vogt und Elisabeth Lindenhahn, wurde vom Bürgermeister Andreas Grotendorst begrüßt.

Auch der Sozialamtsleiter Markus Büsken und die Integrationsbeauftragte der Gemeinde Nicole Höbing nahmen an dem Gespräch teil und informierten die Gäste über die Integration und die allgemeine Situation der Flüchtlinge in Raesfeld.

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v. l. n. r.: Hermann-Josef Vogt, SPD-Landtagskandidat, Nicole Höbing, Integrationsbeauftragte Raesfeld, Markus Büsken, Sozialamtsleiter Gemeinde Raesfeld, Elisabeth Lindenhahn, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Klaus Rybarczyk, SPD-Fraktionsvorsitzender Raesfeld, Ursula Schulte, MdB, Andreas Grotendorst, Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld

Im Blickpunkt standen dabei die Sprachkurse, das lange Warten bei den Asylverfahren, die psychische Situation der Flüchtlinge, die zum Teil schlecht funktionierende Kommunikation zwischen einigen Behörden und  die große Bereitschaft der Ehrenamtlichen zu helfen. Beklagt  wurde der große Verwaltungsaufwand bei der Vergabe der Ein-Euro–Jobs.

Nach dem Gespräch wurde zusammen das ehemalige Hotel Epping besucht, in dem ein Integrationssprachkurs stattfand. Beim lockeren Gespräch ermunterte die Abgeordnete die Flüchtlinge, die schwierige deutsche Sprache zu erlernen, damit die Chancen auf dem Arbeitsmarkt steigen. Einige Flüchtlinge schilderten den Besuchern aber auch die Probleme bei der Familienzusammenführung und den Aufenthaltstiteln.

„Viele Familienväter aus Syrien bekommen derzeit nur subsidiären Schutz und können ihre Familien nicht nachholen. Die Betroffenen machen sich natürlich große Sorgen um ihre Frauen und Kinder, das kann ich gut nachvollziehen. In einigen Fällen kann vielleicht die Härtefallkommission helfen“, so die Abgeordnete Ursula Schulte.

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