Fotos: Petra Bosse

Homer. Dicke Rauchschwaden lagen in der Luft. Großbrand am Nachmittag auf dem Hof Marpert in Homer, Grenze Homer an der Isselquelle.  Insgesamt 45 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld, mit den Löschzügen Raesfeld und Erle, sorgten mit vereinten Kräften, den Brand auf dem Hof in den Griff zu bekommen.

Die Einsatzleitung hatte Oberbrandinspektor Siegbert Nagel. Für ihn war die erste Frage: „Sind Menschenleben in Gefahr?“ . Als dies zweifelsfrei verneint wurde, musste er den nächsten Gefahrenschwerpunkt erkunden. Es war eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Scheune. Sie musste vom Netz getrennt werden. Dann war die Taktik für ihn klar:  „Riegelbildung“ .

Das heißt für die Feuerwehr: Bildung einer Schneise zu den nicht brennenden Objekten und Kühlung mit Wasser durch den Einsatz von Strahlrohren in der Umgebung. Dadurch wird durch Verhinderung der Wärmestrahlung die Entzündung  von Nachbarobjekten verhindert. Denn würde durch ständige Wärmezufuhr die Selbstentzündungs-Temperatur  (z. B. von Holz)  überschritten, so würde dort ebenfalls das Dach in der Nachbarschaft anfangen zu brennen. Dies würde passieren ohne das ein Nachbarschaftsobjekt direkten Kontakt zum bisherigen Brandherd hatte.

Da inzwischen auch die Wasserversorgung aufgebaut war, klappte dies sehr rasch. Das war auch notwendig weil durch Wäremstrahlung die Nachbarobjekte eine große Wärmekapazität aufgenommen hatten. Die Einsatztaktik stimmte, jedoch konnte ein Totalverlust der Scheune nicht verhindert werden. Die Brandursache stand zum Zeitpunkt noch nicht fest.

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